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Gesellschaftsrecht

Stammkapital - Infos und Rechtsberatung

08.11.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Das Stammkapital einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist deren nominelles Eigenkapital. Bei der Gründung einer GmbH muss das Stammkapital in Höhe von wenigstens 25.000,00 Euro zur Verfügung der Geschäftsführung stehen und dem Registergericht der Nachweis der Einzahlung erbracht werden. Damit das Registergericht die Eintragung vornimmt, sind bei Gründung wenigstens 12.500 Euro einzuzahlen. Das Stammkapital setzt sich aus den einzelnen Stammeinlagen der Gesellschafter zusammen.

Gibt es mehrere Gesellschafter kann durch den Gesellschaftervertrag bestimmt werden, wie hoch die Stammeinlage des einzelnen Gesellschafters ist. Die Gesamtsummer der Stammeinlagen muss bei Gründung mindestens 25.000,00 Euro betragen, es besteht jedoch auch die Möglichkeit, höhere Stammeinlagen zu bezahlen. Dies ist auch abhängig von dem Geschäftsbetrieb, den die Gesellschaft unterhält. Das Stammkapital ist neben den anderen Vermögenswerten das Kapital, dass den Gläubigern als Haftungsmasse zur Verfügung steht, da ein Durchgriff auf die beteiligten Gesellschafter nicht möglich ist. Dies bedeutet aber nicht, dass das Stammkapital nicht investiert werden dürfte. Nach Eintragung in das Handelsregister, darf das Geld wieder investiert werden. Die GmbH muss jedoch aufpassen nicht in eine drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung zu fallen.

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