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Gesellschaftsrecht

Stammeinlage - Infos und Rechtsberatung

04.11.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Stammeinlage ist der Anteil eines Gesellschafters am Stammkapital der Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Das Stammkapital einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist deren nominelles Eigenkapital.

Bei der Gründung einer GmbH muss das Stammkapital vor der Gründung in Höhe von mindestens 25.000,00 zur Verfügung der Geschäftsführung stehen und dem Registergericht der Nachweis der Einzahlung erbracht werden. Das Stammkapital setzt sich aus den einzelnen Stammeinlagen der Gesellschafter zusammen. Gibt es mehrere Gesellschafter kann durch den Gesellschaftervertrag bestimmt werden, wie hoch die Stammeinlage des einzelnen Gesellschafters ist. Die Gesamtsummer der Stammeinlagen muss bei Gründung mindestens 25.000,00 betragen, es besteht jedoch auch die Möglichkeit, höhere Stammeinlagen zu bezahlen. Das Stammkapital ist neben den anderen Vermögenswerten das Kapital, dass den Gläubigern als Haftungsmasse zur Verfügung steht, da ein Durchgriff auf die beteiligten Gesellschafter nicht möglich ist.

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Eine Sonderform stellt seit 2008 die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), kurz UG umgangssprachlich auch Mini-GmbH als existenzgründerfreundliche Variante der herkömmlichen GmbH dar, da sie mit einem Stammkapital von lediglich einem Euro gegründet werden kann.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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