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Gesellschaftsrecht

Stammanteile - Infos und Rechtsberatung

18.05.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Das Stammkapital bildet das Grundkapital der GmbH.

Jeder Gesellschafter der GmbH erhält einen Anteil an dem Stammkapital. Die Höhe seines Anteils bestimmt in den meisten Fällen zugleich die Höhe seiner Stimmrechte und seine sonstigen Befugnisse in der GmbH. Der Stammanteil ist also der Anteil des Gesellschafters an Stammkapital der GmbH. Nach § 2 GmbH-Gesetz (GmbHG) ist zur Gründung einer GmbH der Abschluss eines notariell beurkundeten Gesellschaftsvertrags erforderlich. In dem Gesellschaftsvertrag müssen der Betrag des Stammkapitals, das nach § 5 Abs. 1 GmbHG mindestens 25.000,- EUR betragen muss, und die von den Gesellschaftern auf das Stammkapital zu erbringende Stammeinlage nach § 3 Abs. 1 Nr.3 und Nr. 4 GmbHG aufgeführt sein. Die Erbringung der Stammeinlage stellt eine Hauptpflicht des Gesellschafters dar. Nach § 24 GmbHG ist, soweit eine Stammeinlage weder von den zahlungspflichtigen Gesellschafter eingezogen, noch durch Verkauf des Geschäftsanteils gedeckt werden kann, der Fehlbetrag von den übrigen Gesellschaftern nach dem Verhältnis ihrer Geschäftsanteile aufzubringen. Bei der Gründung einer Unternehmergesellschaft (UG) muss nach § 5a GmbHG das Mindeststammkapital 1,- EUR betragen. Soweit sich das Stammkapital auf unter 25.000,- EUR beziffert, müssen bei einer UG 25% des Jahresüberschusses in eine Rücklage gestellt werden.

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