Navigationspunkt Hauptthema Unterthema Artikeltitel

Letter of Intend: Wann Sie eine Absichtserklärung brauchen

Bei einem Letter of Intent handelt es sich um eine Absichtserklärung potentieller Vertragsparteien, eine bestimmte vertragliche Vereinbarung schließen zu wollen.
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 19.11.2018
Rechtsberatung per Telefon
zum Thema letter of intend
schnellgünstig
rechtssicher
Anwalt für Gesellschaftsrecht anrufen:
0900-1 875 011 370*
* 1,99 €/Min inkl. 19% MwSt. aus dem Festnetz der Deutschen Telekom (ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen)
Anwalt für Gesellschaftsrecht anrufen:
0900-1 875 011 370*
Rechtsberatung per Telefon
schnell
rechtssicher
günstig

Bei einem Letter of Intent handelt es sich um eine Absichtserklärung potentieller Vertragsparteien, eine bestimmte vertragliche Vereinbarung schließen zu wollen.

Wann ist ein Letter of Intent nötig?

Ein Letter of Intent (LOI) wird zumeist dann vereinbart, wenn die potentiellen Vertragsparteien den bisherigen Verhandlungsstand fixieren möchten, ohne sich allerdings bereits vertraglich zu binden. Im Regelfall wird mit rechtlicher Bindungswirkung die Exklusivität der Verhandlungen (keine parallelen Verhandlungen mit anderen Interessenten) und die Vertraulichkeit der Informationen vereinbart.

Welche Informationen beinhaltet ein Letter of Intent?

Regelmäßig werden solche Absichtserklärungen im Zusammenhang mit einem Unternehmenskauf bzw. Verkauf oder einer Beteiligung an einem Unternehmen vereinbart. Bei derartigen Vertragsverhandlungen werden häufig zwischen den Vertragsparteien eine Vielzahl sensibler Informationen, insbesondere über das zu veräußernde Unternehmen ausgetauscht. Die hierbei einem potentiellen Vertragspartner zur Verfügung gestellten Informationen können selbstverständlich bei Scheitern der Vertragsverhandlung für den Verkäufer erhebliche Nachteile dadurch bringen, dass sich der potentielle Erwerber Wettbewerbsvorteile durch die Informationen verschafft.

Was muss ich beim Letter of Intent sonst noch beachten?

Vor Abschluss eines Letter of Intent ist jedoch dringend anzuraten, juristischen Rat einzuholen. Dies gilt vor allem, weil bei Abschluss einer solchen Absichtserklärung - Letter of Intend - eine abschließende vertragliche Bindung meist gerade nicht gewollt ist. Es sollte also rechtlich geprüft werden, um etwa ungewollte Erklärungen zu vermeiden. Nur ein Beispiel für einen nachhaltigen Fehler: die Bezeichnung Letter of Intent ist nicht ausreichend, um von einem Fehlen eines Rechtsbindungswillens der Parteien auszugehen!

Letter of Intent: Beratung durch einen Anwalt

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

Rechtsbeiträge über Gesellschaftsrecht:

Ausschlussklauseln der Rechtsschutzversicherungen unwirksam bei Effektengeschäften oder Prospekthaftung Startgemeinschaften von gemeinnützigen Sportvereinen Kulanz und Recht: Wie verbindlich ist das Entgegenkommen Änderung im Werkschutz für Produktdesigner Auftragsbestätigung: Was sie bedeutet und wann sie zustande kommt Drittanbieter - Infos und Rechtsberatung
E-Mail Beratung
Fragen zum Thema
letter of intend?
Anwalt anfragen
Anwalt für Gesellschaftsrecht anrufen:
0900-1 875 011 370*
Rechtsberatung per Telefon
schnell
rechtssicher
günstig