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Gesellschaftsrecht

Feststellungsfrist für den JA - Infos und Rechtsberatung

16.10.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Bei der Feststellung des Jahresabschlusses (JA) handelt es sich um die Billigung des JA durch die Gesellschafter bzw. den Aufsichtsrat und der Hauptversammlung. Der Feststellung des JA vorauszugehen hat die Aufstellung des JA. Hierfür verantwortlich ist der das Geschäft betreibende Kaufmann; handelt es sich um eine Kapitalgesellschaft, dann ist der jeweilige gesetzliche Vertreter der Gesellschaft zuständig und verantwortlich.

Die Feststellungshandlung wird bei der GmbH von den Gesellschaftern vorgenommen, § 42 a GmbHG. Bei der Aktiengesellschaft ist der Aufsichtsrat oder die Hauptversammlung für die Feststellung verantwortlich. Handelt es sich um eine Personengesellschaft, sind die Gesellschafter dafür zuständig.

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Solange der JA nicht festgestellt ist, wird dieser lediglich als Entwurf behandelt, mit der Folge, dass er noch geändert werden kann.

Die Pflicht zur Erstellung eines JA ergibt sich für Kaufleute aus den §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuches.

Die Jahresabschlussfrist beträgt für große und mittlere Kapitalgesellschaften 3 Monate, bei kleinen 6 Monate, und bei sonstigen Unternehmen 6 - 12 Monate.

Bei Fragen stehen Ihnen unsere Rechtsanwälte/innen gerne zur Verfügung.

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