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Gesellschaftsrecht

Auflösung GbR - Infos und Rechtsberatung

31.10.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Nach der Theorie, dass die Auflösung dem Recht der Gründung folgt (Actus contrarius), kann die GbR durch gemeinsamen Beschluss (Vertragsschluss) aller Gesellschafter aufgelöst werden. Als weitere Auflösungsgründe nennt das Gesetz: die Kündigung durch einen Gesellschafter § 723 BGB, sofern die GbR auf Zeit gegründet wurde, der Zeitablauf § 723 BGB, dann die Kündigung durch einen Privatgläubiger § 725 BGB, das Erreichen oder Unmöglichwerden des Gesellschaftszweckes § 726 BGB, auch der Tod eines Gesellschafters, sofern eine Fortsetzungsklausel fehlt, gem. § 727 BGB, weiter die Insolvenz eines Gesellschafters gem. § 728 BGB, sowie die Vereinigung aller Gesellschaftsanteile in einer Hand.

Die Auflösung der GbR ist dabei die erste der zwei erforderlichen Stufen zu deren Beendigung. Die aufgelöste Gesellschaft besteht als Rechtspersönlichkeit fort. Die Gesellschaft wandelt sich nun jedoch von einer werbenden in eine Auseinandersetzungsgesellschaft um, d.h. die Gesellschaft bleibt zum Zwecke der Auseinandersetzung bestehen. Es ändert sich somit der gemeinsame Zweck.

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