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Familienrecht

Wohnvorteil - Infos und Rechtsberatung

14.02.2012 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Im Rahmen der Berechnung von Trennungs- oder Geschiedenenunterhalt kann als einkommenserhöhende Position ein Wohnvorteil für mietfreies Wohnen in Ansatz zu bringen sein. Zu den die Leistungsfähigkeit erhöhenden geldwerten Gütern zählt auch mietfreies wohnen, also der angemessene Wohnwert eines eigenen Hauses oder mietfreies Wohnen in einer Eigentumswohnung. Dies setzt voraus, dass Sie Eigentümer einer Immobilie sind und diese selbst nutzen. Die Höhe des anzurechnenden Wohnvorteils ergibt sich nach den Daten der Wohnung, insbesondere dem Wert, zu dem diese Wohnung üblicher Weise am Markt vermietet werden kann. Ein Wohnvorteil kann auch dann angerechnet werden, wenn der Unterhaltspflichtige bei den Eltern oder dem neuen Ehegatten wohnt, ohne Rücksicht auf die steuerliche Behandlung. Der Wohnvorteil erhöht die Leistungsfähigkeit und führt zur Erhöhung des Unterhaltsanspruches.

Aber auch ohne Unterhaltsanpruch kann der Wohnvorteil eine Rolle spielen. Wenn nämlich nach einer Trennung einer der beiden Parteien in der gemeinsamen Immobilie bleibt, muss er dem anderen einen Ausgleich für den Verlust des Wohnvorteils zahlen. Der Wert entspricht einem hälftigen Mietwert; bei einer von beiden finanzierten Immobilie kann dies auch in der Übernahme aller Kreditraten erfolgen.

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