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Vaterschaftsfeststellung - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 11.02.2014

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Die Vaterschaftsfeststellung und eng damit verknüpft die Vaterschaftsanfechtung ist in den §§ 1592 bis 1600 d BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt.

Nach § 1592 Nr.1 BGB ist der Mann der Vater, der zur Zeit der Geburt des Kindes mit der Mutter verheiratet ist, der nach § 1592 Nr.2 BGB die Vaterschaft anerkannt hat oder der nach § 1593 BGB verheiratet war. Diese Väter sind so genannte rechtliche Väter, auch wenn sie nicht unbedingt auch biologische Väter sind.

Ist der Ehemann oder der Mann der die Vaterschaft anerkannt hat, nicht der biologische Vater, kann er unter bestimmten Voraussetzungen die Vaterschaft anfechten, § 1600 Abs.1 Nr. 1 BGB und damit das Eltern-Kind-Verhältnis beseitigen.

Die Anfechtung kann allerdings nur binnen zwei Jahren nach der Geburt des Kindes bzw. nach Kenntnis der Umstände, die das Anfechtungsrecht begründen, erfolgen, § 1600b BGB.

Eine Anfechtung durch den biologischen Vater ist nur eingeschränkt möglich, wenn das Kind in der Ehe mit einem anderen Mann geboren wurde, §§ 1600 Abs.1 Nr.2, Abs.2 BGB.

Der Gesetzgeber will damit vermeiden, dass ein Dritter eine Familie gegen ihren Willen auseinander reißen kann. Dann kann allein das Kind, wenn es volljährig ist, die Vaterschaft noch anfechten, muss hierbei allerdings dieselben Fristen beachten, die jedoch nicht vor Beginn der Volljährigkeit zu laufen beginnen.

Nach § 1600 Abs.1 Nr.5 BGB hat die zuständige Behörde (die Ausländerbehörde) auch die Möglichkeit der Anfechtung, bei einer Vaterschaftsanerkennung nach § 1592 Nr.2 BGB.

Für Fragen rund um das Thema Vaterschaftsanerkennung oder Anfechtung stehen Ihnen die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline gerne zur Verfügung.

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