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Unterhaltsvorschuss

Stand: 11.10.2012

Grundsätzlich ist bei getrennt lebenden Eltern das Elternteil, bei dem das minderjährige Kind oder die minderjährigen Kinder nicht wohnen, zur Zahlung des Kindesunterhaltes – in der Regel zu Händen des anderen Elternteils - verpflichtet.

Häufig entzieht sich der Unterhaltspflichtige seiner Verpflichtung oder zahlt einfach nicht oder nicht in der geschuldeten Höhe oder nicht pünktlich im Voraus.

Für diesen Sachverhalt gibt der Gesetzgeber den betroffenen Kindern, vertreten durch das Elternteil bei dem sie wohnen, die Möglichkeit ,zur Absicherung des Lebensunterhaltes beim zuständigen Jugendamt einen Unterhaltsvorschuss nach dem Unterhaltsvorschussgesetz ( UVG ) zu beantragen.

In diesem Fall wird der Kindesunterhalt direkt vom Jugendamt an das empfangsberechtigte Elternteil ausgezahlt, allerdings immer nur begrenzt auf die Höhe des Regelunterhaltes.

Darüber hinaus wird der Unterhalt nach dem Unterhaltsvorschussgesetz nur bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres ausgezahlt, danach ist der Unterhalt gegebenenfalls vor Gericht einzuklagen.

Mit Zahlung des Unterhaltsvorschusses durch die Unterhaltsvorschusskasse wird der Unterhaltspflichtige nicht etwa von seiner Zahlungspflicht befreit, vielmehr geht der Unterhaltsanspruch in Höhe des ausgezahlten Betrages durch Gesetz auf die Unterhaltsvorschusskasse über, die sich die Zahlungen vom Unterhaltspflichtigen zurückholen kann und wird.

Ist der Unterhaltsanspruch höher als der von der Kasse ausgezahlte Betrag, kann die Differenz durch den Berechtigten vom Verpflichteten gefordert werden im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen.


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Elterlicher Unterhaltsanspruch für das Kind

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RAìn Fritsch hat das sehr gut erklärt. Hohe Auffassungsgabe.

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