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Unterhaltsdauer - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 08.01.2014
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Mit Inkrafttreten der Reform des Unterhaltsrechtes zum 01.01.2008 sind teils erhebliche Änderungen
im Unterhaltsrecht, sowohl den berechtigten- ggf. ehemaligen - Ehepartner als auch das unterhaltsberechtigte Kind betreffend,erfolgt. Nach wie vor bestehen Unterhaltsansprüche für Kinder und getrenntlebenden oder geschiedenen Ehepartner nur bei Bedürftigkeit nach § 1602 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch).

Eheliche und nichteheliche Kinder werden nunmehr beim Unterhaltsanspruch gleich behandelt.

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Dieser besteht ab Geburt bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres - und - wenn die Ausbildung noch nicht beendet ist , bis längsten zur Vollendung des 27. Lebensjahres. In besonders gelagerten Einzelfällen und bei Fortdauer der Ausbildung auch darüber hinaus. Hat der volljährige Unterhaltsberechtigte eine Ausbildung abgeschlossen,bleibt der Unterhaltsanspruch bei einer weiteren Ausbildung nur bestehen, wenn die erste Ausbildung die Voraussetzung war, um zur folgenden Ausbildung zugelassen zu werden.

Alleinerziehende ehelicher oder nichtehelicher Kinder haben bis zum 3. Lebensjahr des Kindes Anspruch auf Betreuungsunterhalt. Danach bzw. bei Ehe ohne Kind verbleibt nur ein Unterhaltsanspruch beim getrennt lebenden oder geschiedenen Ehegatten und auch nur dann, wenn trotz der neu formulierten Verpflichtung für den Lebensunterhalt vorrangig selber sorgen zu müssen, eine Versagung des Unterhaltes unbillig wäre. In aller Regel besteht trotz Betreuung der ehelichen Kinder nach dem dritten Lebensjahr zumindest die Verpflichtung,halbtags zu arbeiten mit entsprechender Reduzierung des Unterhaltsanspruches.Erreicht das jüngste Kind das zwölfte Lebensjahr, besteht in aller Regel volle Erwerbsobliegenheitspflicht des betreuenden Elternteils.

Da es aber immer auf den Einzelfall ankommt und eine genaue zeitliche Dauer des Unterhaltsanspruchs durch Gesetz nicht festgelegt ist, wird fachliche anwaltliche Beratung empfohlen.

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