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Familienrecht

unmündig - Infos und Rechtsberatung

09.10.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Unmündigkeit liegt vor, wenn eine natürliche Person nicht in der Lage ist, die Folgen ihrer Handlungen einschätzen zu können. Im Zivilrecht spricht man von Minderjährigkeit bzw. Deliktsunfähigkeit und im Strafrecht von Strafunmündigkeit.

Die Deliktsunfähigkeit besteht in der Regel bei Kindern, die noch nicht das siebte Lebensjahr vollendet haben. Bei Kindern die das siebte, aber noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben, kommt es jeweils darauf an, ob bei der Begehung einer schädigenden Handlung die zur Erkenntnis erforderliche Einsicht vorlag.

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Daneben liegt eine Deliktsunfähigkeit vor, wenn jemand im Zustand der Bewusstlosigkeit oder in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit gehandelt hat.

Bzgl. der Strafmündigkeit gelten folgende Altersstufen: Gem. § 19 StGB (Strafgesetzbuch) tritt mit dem 14. Lebensjahr die beschränkte/bedingte Strafmündigkeit ein. Mit Vollendung des 18. Lebensjahres tritt zwar die volle Strafmündigkeit ein, bei Heranwachsenden zwischen dem 18. und 21. Lebensjahr werden jedoch oftmals die Vorschriften des Jugendstrafrechts angewandt.

Nähere Informationen zu dieser Thematik und ihren Folgen teilen Ihnen gerne, schnell und zuverlässig die Korrespondenzanwälte der Deutschen Anwaltshotline mit.

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