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Scheidungsvoraussetzungen

Stand: 02.09.2015

Als Hauptvoraussetzung für eine Scheidung gilt, dass die Ehe vom Gericht als gescheitert angesehen wird.

Grundsätzlich ist dies immer dann der Fall, wenn die Parteien mehr als drei Jahre voneinander getrennt leben. In diesem Falle wird das scheitern der Ehe unwiderlegbar angenommen.Allerdings gilt eine Ehe auch dann als gescheitert, wenn die Eheleute ein Jahr getrennt leben und ein Wiederherstellung der ehelichen Lebensgemeinschaft ausscheidet. Auf die Zustimmung des anderen Ehegatten kommt es dann letztlich nicht an In diesem Falle, kann das Ehescheidungsverfahren auch nach einem Jahr der Trennung eingeleitet werden. Wenige Ausnahmen, die in der Praxis aber kaum eine Rolle spielen,sind denkbar, wenn einer der Ehepartner einer Scheidung widerspricht, da eine Scheidung für den entsprechenden Ehepartner eine zu große Härte darstellen würde. Soweit das Festhalten an der Ehe für eine Ehepartner eine große und unzumutbare Härte darstellt, kann eine Ehescheidung auch schon vor Ablauf des Trennungsjahres eingeleitet werden (Härtefallscheidung). Allerdings ist dies die absolute Ausnahme. Dies gilt sogar selbst dann, wenn der andere Ehepartner mit einer dritten Person ein eheähnliches Verhältnis begonnen hat und mehrfach unmissverständlich erklärt, zum früheren Ehepartner nicht mehr zurückkehren zu wollen. Auch in letzteren Fällen stehen die Gerichte jetzt allgemein auf dem Standpunkt, dass das Trennungsjahr abzuwarten sei.

Weitere Fragen zu den Voraussetzungen einer Scheidung beantworten ihnen gerne die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wie lange leben Sie getrennt ?
  • Gibt es gemeinsame minderjährige Kinder?
  • Zur Prüfung möglicher Unterhaltsansprüche werden Daten zu den beiderseitigen Einkünften benötigt.
  • Gibt es schon eine Klärung im Hinblick auf die Aufteilung der während der Ehe angeschafften und genutzten Haushaltsgegenstände?
  • Wer ist Mieter der Wohnung / des Hauses?
  • Gibt es gemeinsame Kredite? Wer leistet Zahlungen auf bestehenden Kredite und wer ist laut Vertrag verpflichtet ?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt kann klären, ab wann ein Antrag auf Ehescheidung bei GEricht eingereicht werden kann.
  • Der Telefonanwalt kann Hinweise im Hinblick auf die gemeinsame elterliche Sorge und die Frage des Umgangsrechtes geben.
  • Im Rahmen der Trennung können Unterhaltsansprüche der Kinder, als auch der Ehegatten untereinander eine Rolle spielen.
  • Die Ehegatten sollen sich bemühen eine Einigung im Hinblick auf gemeinsam angeschaffte oder gemeinsam genutzte Haushaltsgegenstände zu finden - hier können Hinweise erteilt werden.
  • Im Rahmen der Trennung ist im Falle einer Mietwohnung die Frage der Fortsetzung des Mietverhältnisses zu klären.
  • Die Fragen wie gemeinsame Kredite weiterhin getilgt werden, sollte einvernehmlich geklärt werden.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Die Trennung ist vor einem Jahr erfolgt, so dass jetzt ein Antrag auf Ehescheidung über einen Anwalt eingereicht werden kann.
  • Fragen im Hinblick auf die gemeinsame elterliche Sorge oder das Umgangsrecht sollten möglichst einvernehmlich getroffen werden. Hier ist die Einschaltung einer Beratungsstelle in Betracht zu ziehen.
  • Es ist unter Berücksichtigung der Angaben nicht auszuschließen, dass Unterhaltsansprüche bestehen. Hier sollte eine weitergehende Beratung erfolgen.
  • Eine Einigung über die weitere Nutzung und Aufteilung von Haushaltsgegenständen sollte möglichst zügig erfolgen.
  • Die Frage der weiteren Nutzung der Mietwohnung ist unter Berücksichtigung der Kündigungsfristen zu klären.
  • Es ist sinnvoll im Hinblick gemeinsame Kredite diese zu sichten - Umschuldung oder Einigung mit dem Ehegatten sinnvoll.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Es wäre jetzt möglich unter Einschaltung eines Rechtsanwaltes einen Antrag auf Ehescheidung bei Gericht einzureichen.
  • Der Klärung von möglichen Unterhaltsansprüchen sollte ein Auskunftsbegehren über die Einkünfte voraus gehen.
  • Um unnötige Kosten im Rahmen des Ehescheidungsverfahren zu vermeiden, sollten anstehenden Fragen wenn möglich außergerichtlich und gütlich geklärt werden - hier kann der Abschluss einer Trennungsfolgen- oder Ehescheidungsfolgenvereinbarung hilfreich sein.

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   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

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