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Kindesunterhaltsberechnung - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 12.12.2017
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Der Elternteil, der das Kind nicht versorgt und betreut ist auf Grund der §§ 1602 ff BGB verpflichtet Barunterhalt entsprechender seiner Leistungsfähigkeit zu zahlen. Zur Berechnung des geschuldeten Unterhaltes wird idR die Düsseldorfer Tabelle unter Berücksichtigung der jeweils geltenden unterhaltsrechtlichen Leitlinien des zuständigen Oberlandesgerichtes herangezogen.

Bei der Düsseldorfer Tabelle handelt es sich um eine Richtlinie der Familiensenate des Oberlandesgerichts Düsseldorf, die alle 2 Jahre aktualisiert wird und bundesweit bei der Berechnung von Kindesunterhalt zugrunde gelegt wird. Diese ist kein Gesetz und stellt eine Orientierungshilfe dar.

Maßgeblich für die Berechnung des Kindesunterhalts ist dabei das bereinigte Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen.
Bereinigt bedeutet, dass vom Nettoeinkommen bestimmte Positionen in Abzug gebracht werden, z.B. berücksichtigungsfähige monatliche Belastungen sowie ein Berufstätigenbonus.

Barunterhaltspflichtig ist immer derjenige Elternteil, bei dem die Kinder nicht leben. Der andere Elternteil erbringt seine Unterhaltspflicht durch Naturalunterhalt, d.h. durch Versorgung und Betreuung der Kinder. Der barunterhaltspflichtige Elternteil kann jedoch die Hälfte des Kindergeldes auf die Zahlung seines Unterhalts in Anrechnung bringen.

Beim volljährigen Kind, das sich in der Ausbildung befindet, sind beide Eltern barunterhaltspflichtig. Die Höhe des jeweiligen Anteils richtet sich nach der Höhe des Einkommens des jeweiligen Elternteiles.

Erhält das volljährige Kind eine Ausbildungsvergütung, wird diese unter Berücksichtigung bestehender ausbildungsbedingter Aufwendungen, wie z. B. Fahrtkosten auf den Unterhaltsanspruch angerechnet.

Hinsichtlich einer weitergehenden Beratung bei der Berechnung des Kindesunterhaltes stehen Ihnen jederzeit die Familienrechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline mit kompetentem Rechtsrat zur Verfügung.

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