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Einbenennung - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 28.09.2012
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Die Einbennung richtet sich nach § 1618 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch).

Danach kann der Elternteil, dem die elterliche Sorge für ein unverheiratetes Kind allein oder gemeinsam mit dem anderen Elternteil zusteht, und sein Ehegatte, der nicht Elternteil des Kindes ist, dem Kind, das sie in ihren Haushalt aufgenommen haben, durch Erklärung gegenüber dem Standesbeamten ihren Ehenamen erteilen.

Die Einbenennung erfolgt also durch Erklärung gegenüber dem Standesbeamten. Die Einbenennung erfolgt, wenn die geschiedene Mutter eines Kindes ihren neuen Lebenspartner ehelichen möchte und dabei der Nachname des Lebenspartners auch der neue gemeinsame Ehename werden soll. Wird das Kind nicht einbenannt, kann dies zu Identitätskonflikten führen, da durch die Umwelt über den Name des Kindes nicht sofort auch die dazugehörige Familie wahrgenommen wird. Bevor die Einbenennung erfolgt, ist die Zustimmung des anderen Elternteils erforderlich. Hat das betroffene Kind bereits das fünfte Lebensjahr vollendet, ist auch dessen Zustimmung vor der Einbenennung erforderlich. Stimmt der andere Elternteil der Einbenennung nicht zu, kann die fehlende Zustimmung durch das Gericht ersetzt werden, wenn die Einbenennung dem Wohl des Kindes dienlich ist.

Die Ersetzung der Einwilligung zur Einbennenung kann dabei auch nur in Ausnahmefällen erfolgen.

Gerne stehen wir Ihnen mit unseren Anwälten aus dem Familienrecht beratend zur Seite. Sie erreichen uns täglich von 8 bis 24 Uhr an der Hotline und per E-Mail.

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