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Familienrecht

Eheversprechen - Infos und Rechtsberatung

24.01.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Das Verlöbnis ist das Versprechen einer Person einen anderen zu heiraten, auch Verlobung genannt. In der Gesellschaft wird damit eine Partnerschaft formalisiert verkündet und damit für verbindlich erklärt. Das Verlöbnis ist im Familienrecht in den Vorschriften der §§ 1297 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt. Es handelt sich um einen vorehelichen Vertrag, der Rechte und auch Pflichten mit sich bringt. Auch wenn im juristischen Sinne dies einen Vertrag darstellt kann er nicht als Verbindlichkeit eingeklagt werden, weil niemand zu einer Ehe gezwungen werden kann. Allerdings ist das Eheversprechen nicht ohne Rechtsfolgen. Wenn nämlich einer der Verlobten vom Verlöbnis zurücktritt, kann der andere Schadensersatz verlangen, den dieser erlitten hat weil in Erwartung der Eheschließung z.B. Aufwendungen gemacht hat. Diese wären z.B. Verbindlichkeiten für Hochzeit, Schmuckkauf, Hauskauf, Einrichtungen des Hausstandes und andere Investitionen.

Zu beachten ist, dass die Ansprüche innerhalb von zwei Jahren nach der Auflösung der Verlobung bzw. Verlöbnisses geltend zu machen sind, weil sie sonst verjähren.

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