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Familienrecht

Aufsichtspflicht - Infos und Rechtsberatung

02.12.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Aufsichtspflicht der Eltern ergibt sich aus § 1631 Abs.1 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch)und ist Teil der Personensorge. Die Beaufsichtigung dient dem Schutz des Kindes und der Öffentlichkeit vor Schäden, die das Kind anrichten könnte.
Eltern, die ihrer Aufsichtspflicht nicht oder nicht hinreichend nachkommen, können sich schadensersatzpflichtig gegenüber Dritten machen, die dadurch zu Schaden kommen (§ 832 BGB). In besonders gravierenden Fällen droht Eltern auch der Entzug des Personensorgerechts.

Inwieweit ein Kind beaufsichtigt werden muss, hängt von dem Alter und der Verständigkeit des Kindes ab und kann ganz unterschiedlich sein. Es besteht keine gesetzliche Pflicht, ein Kind rund um die Uhr zu bewachen. Es kommt immer auf den Einzelfall an. So besteht beispielsweise eine gesteigerte Aufsichtspflicht bei Kindern, die krank oder behindert sind, denen aufgrund ihres Alters oder aufgrund von Entwicklungsstörungen die Einsichtsfähigkeit fehlt.

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Die Aufsichtspflicht hat sowohl den Schutz des Kindes als auch Dritter im Auge. Eltern haben z.B.die Verpflichtung, für den regelmäßigen Schulbesuch eines schulpflichtigen Kindes zu sorgen, dafür zu sorgen, dass beim Spielen keine parkenden PKW beschädigt werden oder das Kind oder Dritte nicht durch gefährliche Spielzeuge, Schusswaffen oder Gift verletzt werden.

Fragen zu diesem Themenkreis beantworten Ihnen gern die Anwälte der Deutschen Anwaltshotline.

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