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Erbrecht

Testamentsvollstreckung - Infos und Rechtsberatung

27.05.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Testamentsvollstreckung ist in den §§ 2197 - 2228 BGB geregelt.

Vor Einrichtung der Testamentsvollstreckung sollte sich der Erblasser beraten lassen. Es gibt Fälle in denen sie sinnvoll ist, wie z.B.: bei großen Nachlässen, bei minderjährigen oder behinderten Erben, bei einer Stiftungserrichtung von Todes wegen, zur Fortsetzung der unternehmerischen Ziele, bei Unternehmen, die Bestandteil des Nachlasses sind. Sinn der Testamentsvollstreckung ist es, den im Testament niedergelegten Willen des Erblassers auszuführen (§ 2203 BGB), mit der Folge, dass die Erben nicht selbständig über den Nachlass verfügen können. Der Testamentsvollstrecker verwaltet den Nachlass (§ 2205 Satz 1 BGB), ist berechtigt Nachlassgegenstände in Besitz zu nehmen und über diese zu verfügen (§ 2205 Satz 2 BGB). Bei einer Dauervollstreckung nach § 2209 Satz 1 BGB ist grundsätzlich die Frist des § 2210 Satz 1 BGB zu beachten. Danach wird die Dauervollstreckung unwirksam, wenn seit dem Erbfall 30 Jahre vergangen sind. Ausnahmsweise kann der Erblasser anordnen, dass die Verwaltung bis zum Tode des Erben oder des Testamentsvollstreckers oder bis zum Eintritt eines anderen Ereignisses fortdauern soll (§ 2210 Satz 2 BGB). Die zuletzt erwähnte Verlängerung ist nicht auf juristische Personen anzuwenden (§§ 2210 Satz 3, 2163 II BGB).

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