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Erbrecht

Testamentsvertrag - Infos und Rechtsberatung

07.03.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Den Begriff "Testamentsvertrag" kennt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) nicht. Gemeint ist damit der Erbvertrag.

Das Besondere eines Erbvertrages ist, dass darin über einen Nachlass verfügt wird. Er enthält also Erbeinsetzungen, Vermächtnisse und/oder Auflagen.
Von einem Testament unterscheidet sich der Erbvertrag aber dadurch, dass er nicht alleine vom Erblasser einseitig aufgesetzt und verfügt wird. Er ist vielmehr in notarieller Form bei gleichzeitiger Anwesenheit der Vertragsparteien vor dem Notar abzuschließen.

Angebracht ist ein Erbvertrag, wenn es kompliziertere finanzielle und persönliche Verquickungen gibt, die befürchten lassen, dass eine einfache, einseitige testamentarische Verfügung des Erblassers nicht zu dem gewünschten Ergebnis nach seinem Ableben führt.

Erbverträge werden zum Beispiel geschlossen, wenn damit eine Unternehmensfolge oder die Fortführung eines Unternehmensgeflechtes mit im Betrieb tätigen Nachkommen gesichert werden soll.
Angebracht sind Sie auch, bei sog. Patchworkfamilien mit verschiedenen Vermögensflüssen, wenn z.B. sichergestellt werden soll, dass nur jeweils die eigenen Abkömmlinge das Vermögen der eigenen Eltern oder deren biologischem Erzeuger erhalten.
Dementsprechend sind in Erbverträgen oft auch Erb- und Pflichteilsverzichte enthalten.

Falls Sie die Details von Testamentsverträgen erörtern wollen, wenden Sie sich an die Anwälte der Deutschen Anwaltshotline.

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