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Testamentseröffnung - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 05.09.2016
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Die Testamentseröffnung ist in den §§ 348-351 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) geregelt.

Sobald das Nachlassgericht vom Tod des Erblassers Kenntnis erlangt hat, eröffnet es das in seiner Verwahrung befindliche Testament. Über die Testamentseröffnung wird ein Protokoll gefertigt. Wenn sich das Testament in einem verschlossenen Umschlag befunden hat,ist im Protokoll festzustellen, ob der Verschluss unversehrt war. Das Nachlassgericht kann zur Eröffnung des Testaments einen Termin bestimmen und die gesetzlichen Erben sowie die sonstigen Beteiligten zum Termin laden. Den Erschienenen ist der Inhalt des Testaments mündlich bekannt zu geben. Auf Antrag ist das Testament vorzulegen.

Da das Gericht den Beteiligten den sie betreffenden Inhalt des Testaments schriftlich bekannt geben muss, ist es meist üblich, keinen Termin anzusetzen, sondern den Beteiligten das Testament in Kopie zu übersenden und es anschließend mit dem Eröffnungsvermerk zu versehen.
Besonderheiten gelten nach § 349 FamFG für die Eröffnung von gemeinschaftlichen Testamenten und Erbverträgen. In diesem Fall wird vom Testament oder Erbvertrag eine beglaubigte Abschrift gefertigt, das Testament wieder verschlossen und in die besondere amtliche Verwahrung genommen. Dies gilt nicht, wenn das Testament nur unter den Partnern gilt und keine weiteren Beteiligten erwähnt werden.

Fragen zur Testamentseröffnung beantworten die im Erbrecht tätigen Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline.

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