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Pflichtteilsberechtigter - Infos und Rechtsberatung

Pflichtteilsberechtigter - Infos und Rechtsberatung
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 12.08.2014
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Der Erblasser ist berechtigt, durch Verfügung von Todes wegen die gesetzliche Erbfolge seiner Kinder oder Enkelkinder auszuschließen, indem er z.B. sein Erbe allein seiner Ehefrau, seiner Lebenspartnerin, wildfremden Personen oder einer Stiftung vermacht.

Ist ein Kind oder Enkel des Erblassers durch Verfügung von Todes wegen von der Erbfolge ausgeschlossen, so ist er Pflichtteilsberechtigter und kann von dem Erben den sog. Pflichtteil verlangen, § 2303 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Ein Pflichtteilsberechtigter ist jedoch nicht verpflichtet, seinen Pflichtteilsanspruch geltend zu machen. Pflichtteilsberechtigt sind neben Kindern und Enkeln auch der Ehegatte, der mit dem Erblasser verheiratete Lebenspartner oder der Elternteil des Erblassers, der durch Testament (§ 1937 BGB - Bürgerliches Gesetzbuch), Erbvertrag (§ 1941 BGB) oder gemeinschaftliches Testament (§ 2265 BGB) von der Erbfolge ausgeschlossen ist (§ 2303 Abs. 1 S.1, Abs. 2 S.1 BGB, § 10 Abs. 6 Lebenspartnerschaftsgesetz). Der Pflichtteilanspruch beläuft sich auf die Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteiles (§ 2303 BGB) und ist in Geld zu zahlen. Die Höhe des Pflichtteils bestimmt sich nach der Anzahl der Kinder und danach, ob ein Ehegatte vorhanden ist.
Der Pflichtteil kann vom Erblasser nicht durch Testament oder Erbvertrag ausgeschlossen werden, es sei denn der Pflichtteilsberechtigte hat sich einer schweren Verfehlung im Sinne des § 2333 BGB gegenüber dem Erblasser, schuldig gemacht. Der Pflichtteilsanspruch verjährt in 3 Jahren. Außerdem kann ein Pflichtteilsergänzungsanspruch bestehen.

Fragen zum Pflichtteilsrecht beantworten Ihnen gern die im Erbrecht tätigen Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline.

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