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gesetzlicher Erbteil - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 11.05.2016
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Hat ein Erblasser keine letztwillige Verfügung (also kein Testament und keinen Erbvertrag) hinterlassen, so regelt die gesetzliche Erbfolge, wer das Vermögen des Verstorbenen erbt.

Erben mehrere Personen, so regelt die gesetzliche Erbfolge auch, wie groß der Anteil des Einzelnen ist. Die gesetzliche Erbfolge regelt, wer aus dem Kreis der Verwandten des Erblassers Erbe ist. Verwandt ist mit dem Erblasser jeder, der von ihm (Kinder, Enkel, Urenkel usw.) oder von seinen Eltern abstammt (Großeltern, Geschwister, Onkel, Neffe usw.). Die Verwandten werden in Erbenordnungen eingeteilt. Das Gesetz bestimmt insoweit verschiedene Ordnungen. In die erste Ordnung fallen Abkömmlinge des Erblassers (sämtliche vom Erblasser abstammende Personen, also Kinder, einschließlich der nichtehelichen und der adoptierten Kinder, Enkel, Urenkel etc.), § 1924 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). In die zweite Ordnung fallen Eltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Neffe, Nichte, Großneffe, Großnichte usw.), § 1925 BGB. Leben zur Zeit des Erbfalls beide Eltern noch, erben deren Kinder, also die Geschwister des Verstorbenen, nichts. Lebt nur noch ein Elternteil, erbt er die Hälfte, das übrige Vermögen wird auf die Abkömmlinge des verstorbenen Elternteils aufgeteilt. Falls keine Kinder vorhanden sind, erbt der überlebende Elternteil allein. In die dritte Ordnung fallen Großeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge (Großvater, Großmutter, Onkel, Tante, Cousin, Cousine ), § 1926 BGB. Ein Verwandter ist nicht zur Erbfolge berufen, wenn ein Verwandter der vorhergehenden Ordnung existiert (§ 1930 BGB). Verwandte erster Ordnung schließen somit alle anderen Verwandten aus.

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