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Erbschleicherei - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 24.11.2014
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Von "Erbschleicherei" spricht man umgangssprachlich, wenn jemand sich ein Erbe unter den Nagel reißen will bzw. wenn jemand sich beim Erblasser als Erbschaftskandidat "einschleimen" will, obwohl er normalerweise nicht als Erbe berufen ist.

In der Praxis sind dem Einfallsreichtum der "Erbschleicher" hierbei scheinbar keine Grenzen gesetzt... Die Erbschleicherei ist gesetzlich nicht geregelt. Gelegentlich werden auch Personen, die sich mehr um den Erblasser kümmern als die Verwandtschaft, als Erbschleicher bezeichnet, obwohl dieses Verhalten nichts mit Erbschleicherei zu tun hat. Die Erbschleicherei geht häufig mit unseriösen bis kriminellen Methoden einher, z.B. wenn ein hilfebedürftiger oder dementer Mensch vom Erbschleicher genötigt wird, ein Testament zu dessen Gunsten aufzusetzen, obwohl es hierfür eigentlich keinen Anlass gibt. Vielfach ist später nicht nachweisbar, dass der Erblasser bei Abfassung eines solchen Testamentes bereits dement bzw. nicht geschäftsfähig war. Für die gesetzlich Erben ist in den Fällen der unseriösen bzw. kriminellen Erbschleicherei Handeln angesagt, weil die Erbschleicherei darauf angelegt ist, sie um ihr gesetzlich verbrieftes Erbrecht zu bringen. Oft kann und muss noch zu Lebzeiten des Erblassers gehandelt werden, weil sich gewisse Dinge nach dem Tod des Erblassers nicht rückgängig machen oder beweisen lassen.

Wie und ob Sie sich als gesetzlicher Erbe gegen die Erbschleicherei Dritter wehren können, erklären unsere im Erbrecht erfahrenen Anwälte Ihnen gerne im Rahmen einer telefonischen Beratung.

Rechtsbeiträge über Erbrecht:

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