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Erbschaftsantretung - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 28.09.2016
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Erbschaftsantretung oder Annahme der Erbschaft kann erfolgen durch: ausdrückliche Erklärung, schlüssiges Verhalten (konkludente Erklärung), Beantragung eines Erbscheins beim Nachlassgericht oder einfach durch das Verstreichenlassen der Ausschlagungsfrist.

Sie können als Erbe ausdrücklich erklären, dass Sie die Erbschaft antreten. Diese Erklärung ist an keine Form gebunden und muss auch nicht einem Dritten gegenüber abgegeben werden. In der Praxis ist eine ausdrückliche Erklärung selten. Meist wird sie gegenüber einem Miterben, dem Nachlassgericht oder dem Nachlassgläubiger ausdrücklich erklärt. Wird die Annahme ausdrücklich erklärt, ist eine spätere Anfechtung ausgeschlossen, es sei denn, die Überschuldung des Nachlasses stellt sich nachträglich heraus. Eine Annahme durch schlüssiges Verhalten liegt vor, wenn sich dieses aus Erklärungen oder dem Verhalten des Erben ergibt. Bestimmte Handlungen werden als Annahmeerklärung gewertet: Beantragung des Erbscheines, Fortführung von Prozessen des Erblassers, Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber Dritten, Verkauf der Erbschaft. Bei anderen Maßnahmen des vorläufigen Erben kommt es auf den Einzelfall an, wobei es nicht darauf ankommt, was der vorläufige Erbe meint, sondern darauf wie außenstehende Dritten sein Handeln bewerten. Die Ausschlagung der Erbschaft ist nur innerhalb der gesetzlichen Frist von 6 Wochen möglich. Die Frist rechnet sich von dem Tag an, an dem der Erbe wusste, dass und aus welchem Grund er Erbe wird. Die Ausschlagung der Erbschaft kann nur persönlich vor dem Amtsgericht -Nachlassgericht - oder vor einem Notar Erklärung in einer notariellen Urkunde erfolgen. Die Ausschlagung durch Brief, Fax oder Mail ist nicht möglich.

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Wenn Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, helfen Ihnen unsere im Erbrecht tätigen Rechtsanwälte gerne weiter. Meist ist es schon im Rahmen eines Telefongespräches möglich, auftretende Fragen zu beantworten. Bitte halten Sie für das Gespräch notwendige Unterlagen (z.B. Testament, Vermögensaufstellungen u. ä.) bereit.

Rechtsbeiträge über Erbrecht:

EU-Verordnung Rom III Was tun bei Benachrichtigung durch das Nachlassgericht ? Das Testamentsvollstreckerzeugnis Ausschlagungsrecht - Infos und Rechtsberatung Beschränkte Erbenhaftung - Infos und Rechtsberatung Erbschaftsrecht - Infos und Rechtsberatung Vererben - Infos und Rechtsberatung Vermächtnis - Infos und Rechtsberatung
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