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Erbmasse: Definition und Berechnung

Unter der Erbmasse versteht man das gesamte zum Nachlass gehörende Vermögen des Erblassers, allerdings nicht die Höhe des Nachlasses.
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 07.06.2018
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Unter der Erbmasse versteht man das gesamte zum Nachlass gehörende Vermögen des Erblassers. Allerdings nicht die Höhe des Nachlasses. Denn aufgrund des Grundsatzes der Gesamtrechtsnachfolge gehören hierzu sowohl die Aktiva als auch die Passiva. Lesen Sie hier, wie Sie die Erbmasse berechnen können.

Erbmasse: Was zähl dazu?

Zu den Aktiva des Nachlasses gehören alle Nachlassgegenstände (§ 2311 I 1 BGB - Bürgerliches Gesetzbuch), einschließlich Mobilien, Immobilien, Beteiligungen, Geldguthaben, Ausstattung, Schenkungen, der sog. Voraus des Ehegatten. Zu den Nachlassverbindlichkeiten (Passiva) gehören alle vertraglichen und gesetzlichen Verbindlichkeiten, der Anspruch der Ehefrau gegen Erblasser aus gemeinschaftlicher Wirtschaftsführung, Grundstückslasten, Steuerbelastungen, Beerdigungskosten, Kosten der Aufzeichnung und Bewertung des Nachlasses, Nachlaßsicherungskosten, Nachlassverwaltungskosten, ggf. Zugewinnausgleichsforderung des Ehegatten aus § 1371 II, III BGB.

Was verringert die Erbmasse?

Insbesondere kann der Nachlass durch vorab zu erfüllende Ansprüche erheblich geschmälert werden. Hierzu gehören beispielsweise die Ansprüche pflichtteilsberechtigter Erben, Vermächtnisansprüche oder die Kosten für die Erfüllung einer Auflage. Wichtig ist daher, ob von der Erbmasse nach Berichtigung der Verbindlichkeiten noch genügend Vermögen vorhanden ist, um die Erbfallschulden auszugleichen. Ist dies nicht der Fall, sollten die Erben die Erbschaft ausschlagen. Stellt sich eine Überschuldung des Nachlasses erst später heraus, besteht noch die Möglichkeit, die Annahme der Erbschaft anzufechten.

Wir helfen Ihnen bei der genauen Berechnung!

Haben Sie Fragen zur Berechnung der Erbmasse, helfen Ihnen unsere Kooperationsanwälte gerne weiter.

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