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Erbrecht

Ehegattenerbrecht - Infos und Rechtsberatung

25.07.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Das Ehegattenerbrecht ist in § 1931 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) geregelt.

Der Umfang des gesetzlichen Erbrechts des Ehegatten ist davon abhängig, ob der Erblasser Erben 1. oder 2. Ordnung oder Großeltern hinterlässt. Der überlebende Ehegatte erbt neben den Kindern des Erblassers zu einem Viertel, neben den Eltern und Geschwistern des Erblassers oder neben den Großeltern zur Hälfte. Sind keine Erben 1. oder 2. Ordnung oder Großeltern vorhanden, erbt der Ehegatte allein.
Weiterhin spielt der Güterstand, in dem der Erblasser gelebt hat, eine Rolle. Hat er im Güterstand der Gütertrennung gelebt, gilt allein die Regelung des § 1931 BGB. Haben der Erblasser und der überlebende Ehegatte im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft gelebt, so erhält der überlebende Ehegatte zusätzlich ein Viertel des Erbes als Zugewinnausgleich. Die Konsequenzen aus den gesetzlichen Vorschriften sind im Einzelfall und je nach Güterstand sehr unterschiedlich. Unter Umständen kann es für den Ehegatten sogar vorteilhafter sein, das Erbe auszuschlagen und seinen Zugewinnausgleich und Pflichtteil in Anspruch zu nehmen. Da die Rechtsfragen rund um das Ehegattenerbrecht vielfältig und nicht unkompliziert sind, empfiehlt sich, bereits vor der Verfassung eines Testaments die Beratung eines Rechtsanwaltes in Anspruch zu nehmen.

Fragen zum Ehegattenerbrecht und zur Testamentsgestaltung beantworten Ihnen gern die im Erbrecht tätigen Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline.

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