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Bankrecht

SEPA Zahlung - Infos und Rechtsberatung

24.02.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Mit SEPA wird der bargeldlose Zahlungsverkehr innerhalb Europas harmonisiert, sodass die bisherigen Kontonummern und Bankleitzahlen durch internationale Versionen ersetzt werden. Für eine Zahlung innerhalb des europäischen Raumes der teilnehmenden Länder wird lediglich die internationale Kontonummer IBAN (International Bank Account Number) benötigt. Da hiermit auch die jeweilige Bank identifiziert werden kann, ist die internationale Bankleitzahl BIC (Bank Identifier Code) nun nicht mehr zwingend nötig, kann aber noch in der Übergangszeit verwendet werden.

Für nationale Zahlungen können private Bankkunden noch bis Februar 2016 die alten Kontonummern und Bankleitzahlen verwenden. Die Banken wandeln die Daten in die entsprechende IBAN um. Verbraucher erfahren die IBAN ihres Kontos u. a. auf einem Kontoauszug.

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Neben der einfachen Überweisung wurde auch das Lastschriftverfahren angepasst. Für bisherige schriftliche Einzugsermächtigungen muss kein neues Mandat eingeholt werden. Neue Verträge erfordern jedoch SEPA-Lastschriftmandate. Die Banken bieten ihren Kunden den erforderlichen Mandatstext. Verbraucher, von deren Konten lediglich Lastschriften abgehen, müssen zur SEPA-Umstellung nicht weiter aktiv werden.

Schon seit 2008 kann eine SEPA-Zahlung grenzüberschreitend in alle teilnehmenden Ländern getätigt werden. Bis Oktober 2016 haben die Länder Zeit, die nationalen Zahlungsweisen komplett abzuschaffen.

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