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SEPA Umstellung - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 24.02.2014

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Die Umstellung auf das neue Zahlungssystem SEPA (Single Europe Payment Area) ist hierzulande zum 1. Februar 2014 erfolgt. Die alte Einzugsermächtigung kann aber ausnahmsweise noch bis zum 1. August 2014 verwendet werden.

Was ist SEPA?

Nationale Formalitäten von Überweisungen und Lastschriften werden durch einen einheitlichen Zahlungsraum innerhalb Europas abgelöst. Mit SEPA wird daher nicht mehr zwischen einer innerdeutschen und einer europäischen Transaktion unterschieden. Grenzüberschreitende Zahlungen werden somit vereinfacht. Die Kombination aus Kontonummer und Bankleitzahl wird durch die IBAN (International Bank Account Number, internationale Kontonummer) und BIC (Business Identifier Code, internationale Bankleitzahl) ersetzt.

Wann wird auf SEPA umgestellt?

Ab Februar 2014 kann im inländischen Zahlungsverkehr auf die BIC verzichtet werden, sodass für Überweisungen lediglich die eigene IBAN sowie die des Empfängers benötigt werden. Bis August 2016 kann noch die alte Kombination der Kontodaten verwendet werden. Ab Februar 2016 fällt die BIC auch international weg.

Während die BIC wie auch die alte BLZ auf Überweisungsträgern zu finden ist, findet man die IBAN meist auf dem Kontoauszug oder auch der Bankkarte.

Wer muss auf SEPA umstellen?

Bis Februar 2014 muss die Finanzbuchhaltung und den Zahlungsverkehr an das SEPA-Verfahren angepasst werden. Auch Vordrucke und die Geschäftskorrespondenz, wo Kontoinformationen genannt werden, sind zu ändern.

Außerdem wird die Einzugsermächtigung und das Abbuchungsverfahren durch die SEPA-Lastschrift ersetzt, die ab Februar 2014 für neue Mandate verwenden muss und in zwei Varianten geteilt ist:

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Die SEPA-Basislastschrift erfordert ein gültiges Mandat des Zahlers und ihm steht eine Widerspruchsfrist von acht Wochen zu. Ohne das Mandat kann er bis zu 13 Monate sein Geld zurückfordern. Für bisherige schriftliche Lastschriftverfahren müssen keine neuen Mandate eingeholt werden. Eine Einzugsermächtigung wird von der Bank als SEPA-Mandat weitergeführt.

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Die SEPA-Firmenlastschrift ist auf den Zahlungsverkehr zwischen Unternehmen beschränkt und ersetzt das Abbuchungsauftragsverfahren. Ein Widerspruch aber ist hier nicht möglich. Vor der ersten Lastschrift muss der Zahlungspflichtige sie bei seiner Bank bestätigen, um sicherzugehen, dass auch ein Lastschriftmandat besteht. Im Gegensatz zur Basislastschrift müssen alte Abbuchungsaufträge durch neue SEPA-Mandate ersetzt werden.

Für die wirksame Erteilung eines Lastschriftmandats stellen die Banken ihren Kunden Mandatstexte zur Verfügung. Um eine Zahlung mittels eines SEPA-Lastschriftmandats erhalten zu können, wird eine sog. Gläubiger-Identifikationsnummer benötigt, die bei der Deutschen Bundesbank per Internet beantragt werden kann.

Rechtsbeiträge über Bankrecht:

EU-Verordnung Rom III Einzugsermächtigung - Infos und Rechtsberatung Einzugsverfahren - Infos und Rechtsberatung Lastschriftverfahren - Infos und Rechtsberatung Zahlungsverkehr - Infos und Rechtsberatung Internetabzocke: Infos und telefonische Rechtsberatung SEPA Überweisung - Infos und Rechtsberatung SEPA BIC IBAN - Infos und Rechtsberatung

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