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Bankrecht

Guthabenkonto - Infos und Rechtsberatung

14.11.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Das Guthabenkonto ist eine Sonderform des Girokontos. Dabei vereinbart die Bank mit dem Kontoinhaber, dass dieses Konto nur auf Guthabenbasis gewährt wird. Ein Dispositionskredit wird nicht gewährt. Die Überziehung des Kontos ist nicht möglich.

Der Begriff wird synonym für das Jedermann-Konto gebraucht. Die Kreditwirtschaft hatte das Guthaben- oder Jedermann-Konto im Jahre 1996 eingeführt. Hintergrund waren Überlegungen, den Bürgern ein gesetzliches Recht auf die Führung eines Girokontos einzuräumen. Dem sind die Banken mit dieser freiwilligen Selbstverpflichtung zuvor gekommen. Das Ziel, jedem Bürger die Möglichkeit zum bargeldlosen Zahlungsverkehr einzuräumen, wurde mit den Guthabenkonten nicht erreicht, auch wenn die Zahl solcher Konten in den letzten Jahren enorm gestiegen ist.

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Ein Rechtsanspruch auf die Einrichtung eines Guthabenkontos besteht aber nur bedingt, nämlich dann, wenn die öffentlichen Sparkassen durch die Sparkassengesetze hierzu verpflichtet sind. Bei anderen Instituten ist die Rechtslage nicht eindeutig. Es ist im Einzelfall zu prüfen, ob das Kreditinstitut die Eröffnung eines Kontos ablehnen durfte.

Um festzustellen, ob ein Anspruch gegen eine Bank besteht, der auch gerichtlich durch gesetzt werden kann, wird daher die Konsultation eines Rechtsanwaltes empfohlen. Die Anwälte der Deutschen Anwaltshotline stehen Ihnen gerne per E-Mail oder Telefon vertrauensvoll zur Verfügung.

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