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Ausländerrecht

Vorbereitungshaft - Infos und Rechtsberatung

09.07.2008 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

In Deutschland wird gesetzlich der Begriff Abschiebungshaft, (vgl. § 62 AufenthG) verwendet.

Vorbereitungshaft wird angewandt, wenn der betroffene Ausländer zur Vorbereitung der Ausweisung auf richterliche Anordnung in Haft genommen wird. Dies geschieht dann, wenn über die Ausweisung nicht sofort entschieden werden kann und die Abschiebung ohne die Inhaftnahme wesentlich erschwert oder vereitelt würde.

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Die Dauer der Vorbereitungshaft soll sechs Wochen nicht überschreiten. Wenn über die Ausweisung zum Nachteil des Betroffenen entschieden wurde, kann die Haft ohne neue richterliche Anordnung bis zum Ende der angeordneten Haftdauer fortgesetzt werden.

Durchgeführt wird Abschiebehaft teilweise in Gefängnissen für den Strafvollzug, in Untersuchungshaft oder in Polizeigewahrsam.

In einigen Bundesländern existieren eigene Abschiebehaftanstalten. Abschiebehaft wird von den Ausländerbehörden bei den Amtsgerichten beantragt. Es gelten die Regeln des Gesetzes über das gerichtliche Verfahren bei Freiheitsentziehungen (FEVG).

Für weitergehende Fragen kontaktieren Sie bitte unsere Anwälte aus dem Ausländer- und Strafrecht über die Hotline täglich von 8-24 Uhr oder per E-Mail.

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