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Ausländerrecht

Fiktionsbescheinigung - Infos und Rechtsberatung

25.02.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Beantragt ein Ausländer, der sich rechtmäßig im Bundesgebiet aufhält, die Erteilung eines Aufenthaltstitels, gilt sein Aufenthalt bis zur Entscheidung der Ausländerbehörde grundsätzlich als erlaubt.

Ist beispielsweise sein Verlängerungsantrag rechtszeitig vor Ablauf der Aufenthaltserlaubnis beantragt worden, so gilt der Aufenthalt nach § 81 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) weiterhin als erlaubt, auch wenn sein Antrag noch nicht beschieden ist. Damit der zum Aufenthalt Berechtigte sein Recht zum berechtigten Aufenthalt nachweisen kann, gibt § 81 Abs. 5 AufenthG dem Ausländer unter anderem das Recht auf eine Fiktionsbescheinigung. Hiermit kann der Ausländer ohne einen aktuellen Aufenthaltstitel zu besitzen, seine Berechtigung zum Aufenthalt nachweisen. Dem Ausländer ist nach § 81 Abs. 5 AufenthG eine Bescheinigung über die Wirkung seiner Antragstellung (Fiktionsbescheinigung) auszustellen.

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