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Zwischenzeugnis - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 02.09.2015
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Wie allgemein bekannt ist, hat jeder Arbeitnehmer bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses Anspruch auf die Ausstellung eines wohlwollenden, sog. qualifiziertes Arbeitszeugnisses durch den Arbeitgeber.

Dies ist in § 630 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) festgeschrieben (Weiteres zum Zeugnisinhalt enthält § 109 der Gewerbeordnung (GewO)). Ein Arbeitnehmer kann aber aufgrund dieser Vorschrift in bestimmten Fällen auch in ungekündigter Stellung ein so genanntes Zwischenzeugnis beantragen, wenn er dazu ein berechtigtes Interesse darlegen kann oder dies tarif- oder arbeitsvertraglich vorgesehen ist.
Ein berechtigtes Interesse an der Ausstellung eines Zwischenzeugnisses kann zum Beispiel für den Arbeitnehmer gegeben sein, wenn ihm eine Kündigung bereits in Aussicht gestellt wurde. Steht allerdings bereits das Ausscheidedatum aus dem Arbeitsverhältnis fest, wird regelmäßig ein vorläufiges Abschlusszeugnis anstelle eines Zwischenzeugnisses auszustellen sein. Ein berechtigtes Interesse ist jedoch regelmäßig auch dann zu bejahen, wenn sich der Arbeitnehmer lediglich anderweitig bewerben will. In einigen Fällen kann auch der Aufnahme in eine Fort- oder Weiterbildungsmaßnahme die Ausstellung eines Zwischenzeugnisses erfordern, so dass auch hier ein berechtigtes Interesse zweifelsfrei gegeben ist. Auch beim Wechsel des direkten Vorgesetzten, einer Beförderung oder sonstige wesentlichen Änderung des Aufgabenbereiches oder vor Antritt einer Elternzeit besteht ein berechtigtes Interesse. Für Form und Inhalt des Zwischenzeugnisses gelten die gleichen allgemeinen Grundsätze wie für ein Arbeitszeugnis. So muss auch das Zwischenzeugnis wohlwollend formuliert sein, um das berufliche Weiterkommen des Arbeitnehmers nicht zu erschweren.

Um Details zu diesem recht komplexen Themengebiet zu klären, raten wir Ihnen zu einer Beratung bei einem Arbeitsrechtsanwalt am Telefon der Deutsche Anwaltshotline!

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