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Arbeitsrecht

Zigaretten - Infos und Rechtsberatung

16.03.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Arbeitsvertraglich kann ein Rauchverbot vereinbart werden, wenn dadurch die Interessen des Arbeitnehmers nicht einseitig und unzumutbar beeinträchtigt werden. Voraussetzung ist, dass arbeitgeberseits ein zu billigender Grund für das Rauchverbot besteht.

Problematisch sind Vereinbarungen über das Rauchverbot in vorformulierten Arbeitsverträgen, soweit der Arbeitnehmer im Einzelnen hierauf keinen Einfluss nehmen kann. Wurde im Betrieb wirksam ein Rauchverbot vereinbart, so ist der Arbeitgeber verpflichtet, für die Arbeitnehmer einen Raum zum Rauchen zur Verfügung zu stellen. Verstößt der Arbeitnehmer gegen ein wirksam vereinbartes Rauchverbot im Betrieb, kann dies unter Umständen eine verhaltensbedingte Kündigung nach sich ziehen. Hat der Arbeitgeber trotz wirksamen Rauchverbots keinen Raum zum Rauchen zur Verfügung gestellt und stellt das Rauchen entgegen dem Verbot nur einen Verstoß gegen die betriebliche Ordnung dar, ohne dass zugleich eine Gefährdung des Betriebs vorliegt, sind an eine Kündigung wegen Rauchens sehr hohe Anforderungen zu stellen. Grundsätzlich stellt Rauchen im Betrieb allein - ohne wirksames Rauchverbot- keinen verhaltensbedingten Kündigungsgrund dar.

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