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Zeitvertrag Auflösung

Stand: 01.12.2014

Die Auflösung eines Zeitvertrages im Arbeitsrecht, also eines kalender- oder zeitmäßig befristeten Arbeitsvertrages, ist in § 15 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) geregelt.

Gemäß dieser Vorschrift endet ein solcher Zeitvertrag zum einen automatisch mit Zeitablauf. Wird das Arbeitsverhältnis aber über den vereinbarten Zeitpunkt hinaus fortgesetzt, wird das Arbeitsverhältnis gem. § 15 Absatz 5 TzBfG auf unbestimmte Zeit verlängert, es entsteht also ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, sofern der Arbeitgeber dem nicht unverzüglich widerspricht. Die Auflösung eines Zeitvertrages durch ordentliche Kündigung ist nur dann zulässig, wenn dies im Einzelvertrag oder in einem anzuwendenden Tarifvertrag so festgelegt wurde (§ 15 Absatz 3 TzBfG). Anderenfalls ist die ordentliche Kündigung ausgeschlossen und es besteht nur die Möglichkeit der außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund gem. § 626 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Soweit ein Zeitvertrag für längere Zeit als 5 Jahre eingegangen ist, kann er außerdem nach Ablauf von 5 Jahren vom Arbeitnehmer mit einer Frist von 6 Monaten ordentlich gekündigt und somit aufgelöst werden, vgl. § 15 Absatz IV. Schließlich ist es im Rahmen der Vertragsfreiheit natürlich jederzeit möglich, einvernehmlich einen Aufhebungsvertrag abzuschließen.

Weitere Einzelheiten zum Thema Auflösung eines Zeitvertrages erfahren Sie durch unsere Anwälte aus dem Bereich Arbeitsrecht am Telefon der Deutschen Anwaltshotline!

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Ist der Arbeitsvertrag zeitlich befristet?
  • Ist der Arbeitsvertrag durch einen Sachgrund befristet?
  • Wurde die Befristung bereits verlängert?
  • Ist die Befristung vor Dienstantritt schriftlich vereinbart worden?
  • Ist die ordentliche Kündigung während der Befristung im Arbeitsvertrag vereinbart?
  • Ist die Geltung eines Tarifvertrages vertraglich vereinbart worden?
  • Sind sie Mitglied einer Gewerkschaft und ist der Arbeitgeber Mitglied eines Arbeitgeberverbandes?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Telefonanwalt prüft,

  • ob der Arbeitsvertrag wirksam zeitlich befristet wurde.
  • ob ein anerkannter Sachgrund zur Befristung vorliegt.
  • ob die Befristung wirksam vor Dienstantritt vereinbart wurde.
  • die ordentliche Kündigungsmöglichkeit während der Befristung.
  • ob die ordentliche Kündigung durch einen auf das Arbeitsverhältnis anzuwendenden Tarifvertrag gegeben ist.
  • die Tarifbindung.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Die Befristung ist wirksam/unwirksam. Der Arbeitsvertrag gilt unbefristet.
  • Es liegt ein/kein anerkannter Befristungsgrund vor, sodass die Befristung wirksam/unwirksam ist.
  • Die Befristung wurde nicht schriftlich vor Dienstantritt vereinbart, sodass sie unwirksam ist.
  • Eine ordentliche Kündigungsmöglichkeit während der Befristung besteht/besteht nicht.
  • Eine Tarifbindung liegt/liegt nicht vor
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Das Arbeitsverhältnis endet mit Ablauf der Befristung/Sie können eine Entfristungsklage einreichen, da die Befristung unwirksam ist.
  • Sie können das Arbeitsverhältnis während der Befristung ordentlich kündigen/eine Kündigung ist nicht möglich, sodass Sie zur vorzeitigen Beendigung nur einen Aufhebungsvertrag schliessen können.

Maßgebliche Urteile

Weiterbeschäftigung im Kündigungsschutzprozess
als befristetes Arbeitsverhältnis (Schriftform erforderlich)- Bundesarbeitsgericht (BAG) - Urteil vom 22.10.03(7 AZR 113/03)

Befristung des Arbeitsvertrages - Fortsetzung nach Fristablauf - Landesarbeitsgericht Düsseldorf - Urteil vom 26.09.02 (5 Sa 748/02)

Kündigung in der Insolvenz, Kündigungsfrist bei Befristung - Bundesarbeitsgericht (BAG)
Urteil vom 06.07.00 (2 AZR 695/99)


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   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

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