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Arbeit und Beruf

Voraussetzungen zur Kündigung

14.12.2017 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Unter Kündigung versteht man die einseitige Auflösung eines Schuldverhältnisses.

Kündigungen betreffen zumeist Dauerschuldverhältnisse, jedoch kann auch ein Werkvertrag gekündigt werden. Man unterscheidet zwischen der ordentlichen Kündigung, die an bestimmte Fristen gebunden ist, und der außerordentlichen (zumeist fristlosen) Kündigung. Im Falle der Kündigung von Arbeitsverhältnissen oder Mietverhältnissen über Wohnraum ist vom Arbeitgeber bzw. dem Vermieter der jeweils geltende Kündigungsschutz zu beachten. D. h., dass der Arbeitgeber bzw. der Vermieter nicht nur die Kündigungsfrist zu beachten hat, sondern auch prüfen muss, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Kündigung vorliegen. So kann z.B. ein Wohnraummietverhältnis bei Eigenbedarf gekündigt werden. Für die Wirksamkeit einer Kündigung kann zusätzlich Bedingung sein, dass sie schriftlich erfolgen muss. Bei der Kündigung von Wohnraum durch den Vermieter müssen die Gründe im Kündigungsschreiben nachvollziehbar dargelegt werden. Eine außerordentliche, fristlose Kündigung setzt zumeist voraus, dass die Fortsetzung des Schuldverhältnisses unzumutbar ist. In der Regel muss eine Abmahnung vorausgehen.

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