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Urlaubsberechnung

Stand: 02.11.2015

Grundsätzlich sind Regelungen über Höhe und Gewährung von Urlaub im Bundesurlaubsgesetz oder Tarifverträgen geregelt.

In den tariflichen Urlaubsvorschriften wird die Urlaubsberechnung zum Teil nach Werktagen und zum Teil nach Arbeitstagen vorgenommen.
Werktage sind die Tage von Montag bis einschließlich Samstag, also ausgenommen Sonn- und Feiertage.Ist der Urlaubsanspruch in Werktagen bemessen, sind pro Urlaubswoche sechs Urlaubstage anzurechnen. Dies gilt auch dann, wenn nur an fünf Tagen in der Woche gearbeitet wird. Ist der Urlaubsanspruch in Arbeitstagen angegeben, dann bezieht sich der Begriff auf die tariflich vereinbarte Fünf-Tage-Woche. Pro Urlaubswoche sind in diesem Fall fünf Urlaubstage anzurechnen. Diese Regelung gilt auch in dem Fall, dass trotz tariflicher Fünf-Tage-Woche an sechs Tagen gearbeitet wird. Abweichend der tariflichen oder gesetzlichen Urlaubsregelung kann in manchen Fällen lediglich ein Anspruch auf Teilurlaub gem. § 5 des Bundesurlaubsgesetzes (BUrlG) bestehen. Sofern die Voraussetzungen für Teilurlaub gem. § 5 BUrlG vorliegen, hat ein Arbeitnehmer für jeden vollen Monat, in dem das Beschäftigungsverhältnis Bestand hatte, Anspruch auf ein Zwölftel des Jahresurlaubs. Die Regelung des § 5 ist abschließend, das heißt, in allen anderen Fällen hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Gewährung des vollen Jahresurlaubs.

Weiteres zum Thema Urlaubsberechnung und zu Ihrem Einzelfall können Sie gerne bei einem Arbeitsrechtsanwalt am Telefon der Deutschen Anwaltshotline erfragen!

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wie berechnet sich der Urlaub bei Teilzeit?
  • Welcher Urlaubsanspruch besteht bei Kündigung?
  • Was ist Urlaubsabgeltung?
  • Wie viel Lohn wird für einen Tag Urlaub gezahlt bei Urlaubsabgeltung?

 

2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt ermittelt die Anzahl der wöchentlichen Arbeitstage und den gesetzlichen oder tariflichen Urlaubsanspruch.
  • Der Telefonanwalt bestimmt den Zeitpunkt der Kündigung.
  • Der Telefonanwalt prüft die Anzahl für die Abgeltung des Urlaubsanspruches verbleibenden Urlaubstage nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

 

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Es werden 4 Werktage á 6 Stunden gearbeitet.
  • Es besteht keine arbeitsvertragliche Vereinbarung zum Urlaub.Das Arbeitsverhältnis ist zum 31.07. beendet.
  • Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses besteht noch ein Urlaubsanspruch von 8 Tagen.

 

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Gemäß des BUrlG besteht ein Urlaubsanspruch von von 24 Werktagen bei 6 Werktagen in der Woche.
  • 24 x 4 : 6 = 16 Urlaubstage
  • Dabei kommt es auf die Arbeitstage, nicht auf die geleisteten Arbeitsstunden pro Tag an.
  • Es besteht ein Anspruch auf den gesamten Jahresurlaub, da das Arbeitsverhältnis nach dem 30.06. beendet war. Bei Beendigung bis zum 30.06. gilt die Zwölftelregelung wie oben beschrieben.
  • Der Urlaubsanspruch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist durch den Arbeitgeber zu vergüten.

Maßgebliche Urteile

zur Urlaubsabgeltung bei Kündigung, BAG, Ur­teil vom 14.05.2013, 9 AZR 760/11
Verfall von in Krank­heits­fäl­len erworbenen Ur­laubsansprüchen, BAG, Ur­teil vom 07.08.2012, 9 AZR 353/10.

 


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   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

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