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Telearbeit

Stand: 06.01.2015

Unter Telearbeit ist eine Tätigkeit zu verstehen, die ausschließlich oder zeitweise an einem anderen Ort als dem Sitz des Arbeitgebers verrichtet wird und bei der der Arbeitsplatz, der sich außerhalb des Betriebes befindet, mit der zentralen Betriebsstätte durch elektronische Kommunikationsmittel verbunden ist. Es gibt verschiedene Formen der Telearbeit.
Die Telearbeit kann entweder ausschließlich von der Wohnung des Arbeitnehmers aus erbracht werden oder zeitweilig sowohl von dem betrieblichen Arbeitsplatz als auch von zu Hause aus erfolgen. Ein Unterfall der Telearbeit ist auch die mobile Telearbeit, bei der ein Arbeitnehmer durch den Einsatz entsprechender technischer Geräte von unterwegs mit dem Arbeitsplatz vernetzt ist. Die mobile Telearbeit wird häufig für Berufsgruppen wie Außendienstmitarbeiter oder Servicetechniker eingeführt. Arbeitsrechtlich gelten für Telearbeiter dieselben Vorschriften, beispielsweise betreffend den Urlaubsanspruch, die Entgeltfortzahlung und die Arbeitszeit, wie für die Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsplatz in den Räumlichkeiten des Arbeitgebers haben.

Zu allen Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Telearbeit stehen Ihnen die Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline im Rahmen einer telefonischen Beratung oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wie lautet Ihr Vertrag?
  • Ist Ihre Tätigkeit für Telearbeit geeignet?
  • Gibt es in Ihrem Betrieb einen Betriebsrat?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Telefonanwalt prüft, ob Sie Anspruch auf Telearbeit haben und ob der Betriebsrat mitzubestimmen hat.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Laut Vertrag haben Sie einen Telearbeitsplatz. Ihr Arbeitgeber möchte Sie ohne Grund und ohne Zustimmung des Betriebsrats in die Firma zurückversetzen. Sie können Ihren Arbeitgeber um Beibehaltung des Telearbeitsplatzes bitten; zumindest, wenn Ihr Arbeitgeber mehr als 10 Arbeitnehmer beschäftigt.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Wir können Ihren Arbeitgeber um Beibehaltung des Telearbeitsplatzes bitten, wenn er keinen nachvollziehbaren und rechtlich überprüfbaren Grund zur Versetzung hat. Sie können eine Frist setzen und notfalls klagen oder einen Kompromiss schließen (z.B. teilweise in der Firma und teilweise zuhause arbeiten).

Maßgebliche Urteile

Steuerlich nicht anerkannt:
Häusliches Arbeitszimmer bei Telearbeit
BFH v. 26.02.2014, Az.: VI R 40/12
Der Kläger hatte Montags und Freitags in Telearbeit gearbeitet, wie dies mit dem Arbeitgeber vereinbart war. Der BFH argumentierte, dass der betriebliche Arbeitsplatz aber auch am Montag und Freitag grundsätzlich zur Verfügung stünde, da es ihm nicht untersagt war, an diesen Tagen in der Firma zu arbeiten.
Ein häusliches Arbeitszimmer war damit also nicht zwingend erforderlich und damit steuerlich
nicht absetzbar.



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   | Stand: 20.09.2017
sehr freundliche und kompetente Beratung, vielen Dank!

   | Stand: 19.09.2017
Auskunft war sehr gut und präzise...

   | Stand: 19.09.2017
RAìn Fritsch hat das sehr gut erklärt. Hohe Auffassungsgabe.

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