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Schwarzarbeit - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 22.12.2014
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Schwarzarbeit bedeutet, dass eine Erwerbstätigkeit am Fiskus vorbei ausgeführt wird.

Die Schwarzarbeit bildet in der Bundesrepublik Deutschland einen beträchtlichen Teil der so genannten Schattenwirtschaft. Besonders häufig ist Schwarzarbeit in der Bauwirtschaft anzutreffen, wo sie an der Grenze einer Gefälligkeitshandlung beginnt und dort endet, wo planmäßig hunderte von Leiharbeitern auf Großbaustellen tätig sind. Die Schwarzarbeit beginnt dort, wenn für eine Tätigkeit eine nennenswerte Gegenleistung erbracht wird. Hierfür ist entscheidend, ob eine Hilfsbereitschaft überwiegt oder ein finanzieller Ausgleich. Nach § 2 Abs. 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) prüfen die Behörden der Zollverwaltungsbehörden, ob sich die aus Dienst- oder Werkleistungen gegenüber Sozialversicherungsträgern ergebenden Pflichten erfüllt werden.

Der Staat versucht, durch verschiedene Maßnahmen die Schwarzarbeit einzudämmen. Haushaltsnahe Dienstleistungen können von der Steuer abgesetzt werden. Die Kontrollen auf Großbaustellen wurden verschärft. Den Auftraggeber eines Bauwerkes treffen besondere Aufbewahrungspflichten bezüglich der Rechnung und Bauunterlagen. Wer Nachbarn oder Freunden beim Bau des Eigenheimes hilft, sollte sich informieren, wo die Gefälligkeit endet und die illegale Beschäftigung beginnt. Werden steuerpflichtige Werklieferungen oder sonstige Leistungen in Zusammenhang mit einem Grundstück erbracht, sind auch Privatpersonen gemäß § 14b Abs. 1 Satz 5 Umsatzsteuergesetz (UStG) seit dem 1. August 2004 verpflichtet, die Rechnung, einen Zahlungsbeleg oder andere beweiskräftige Unterlagen 2 Jahre lang aufzubewahren. Auch Mieter einer Mietwohnung können als Auftraggeber von der Aufbewahrungspflicht betroffen sein. Der Leistungsempfänger ist auch dann zur Aufbewahrung der Rechnung verpflichtet, wenn auf ihr der Hinweis zur Aufbewahrungspflicht fehlt oder wenn es sich um eine Kleinbetragsrechnung handelt.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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