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Arbeit und Beruf

Rüge - Infos und Rechtsberatung

21.07.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Der Bergriff Rüge ist mit rechtlichen Konsequenzen eher im Verfahrensrecht (z.B. einer Gerichtsverhandlung), als im Arbeitsrecht beheimatet. Erteilt ein Arbeitgeber oder ein Vorgesetzter einem Arbeitnehmer oder Nachgeordneten eine Rüge, so missbilligt er damit eine bestimmte Leistung oder ein bestimmtes Verhalten.

Im Unterschied zur förmlichen Abmahnung droht er dabei jedoch keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen an. Somit ist eine Rüge die schwächere Form, mit der der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer darlegt, dass er mit etwas unzufrieden ist, das im Verantwortungsbereich des Arbeitnehmers liegt.

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Die Arbeitsrechtliche Abmahnung ist grundsätzlich Voraussetzung für eine verhaltensbedingte Kündigung, so dass es im Einzelfall sehr wichtig sein kann, ob der Arbeitgeber eine Abmahnung oder eine Rüge ausgesprochen hat. Auch wenn Formfreiheit besteht, ist ein Arbeitgeber gut beraten, zu Beweiszwecken eine Abmahnung schriftlich zu verfassen. Diese Notwendigkeit entfällt falls nur ein Verhalten gerügt werden soll.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline im Bereich Arbeitsrecht. Halten Sie bitte einschlägige Unterlagen für Rückfragen bereit.

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