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Spontaner Rauswurf nach Streit im Büro: Geht das? - Infos und Rechtsberatung

Ein mündlicher Rauswurf passiert oft spontan nach Auseinandersetzungen am Arbeitsplatz. Davor schützt jedoch der Gesetzgeber.
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 10.11.2017
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Ein Rauswurf passiert oft nach einer heftigen Auseinandersetzung am Arbeitsplatz in der ersten Wut spontan und unüberlegt.

Davor will der Gesetzgeber beide Parteien des Arbeitsverhältnisses schützen. Es ist bestimmt, dass die Beendigung von Arbeitsverhältnissen durch Kündigung oder durch Auflösungsvertrag nur wirksam ist, wenn sie schriftlich unter bestimmten Bedingungen erfolgt. Geregelt wird dies durch §623 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Der Gesetzgeber hat damit klargestellt, dass der in der Vergangenheit oft genutzte mündliche Rauswurf nicht mehr ausreichend ist. Die Schriftform soll außerdem der Rechtsklarheit und -sicherheit dienen. Bei vorgeschriebener Schriftform muss nach § 126 BGB die Urkunde, also das Kündigungsschreiben, vom Aussteller oder den Ausstellenden eigenhändig durch Namensunterschriftunterzeichnet werden. Möglich ist allerdings auch ein notariell beglaubigtes Handzeichen. Eine Kopie, ein Fax, eine E-Mail oder SMS ist damit niemals schriftlich im Sinne des § 126 BGB. Ein solcher Rauswurf beispielsweise per Fax oder gar mündlich wäre dann also auch wegen Formmangels gem. § 125 BGB nicht gültig.

Kostenfalle Abfindung: So hoch sind die Anwaltskosten zur Durchsetzung einer Abfindung

Als Faustregel gilt: je höher das Bruttogehalt, um so höher die Anwaltskosten. Die Anwaltskosten sind gesetzlich im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland festgelegt, an die sich alle in Deutschland zugelassenen Anwälte halten müssen.

Hier ein Beispiel: Bei einem Bruttomonatsgehalt von 2.000 € enstehen bei einem außergerichtlichen Vergleich bereits Anwaltskosten von gut 1.203 €. Wenn die Sache vor Gericht geht, enstehen weitere Anwaltskosten von rund 590 €. Eine schnelle und kostengünstige Alternative bietet ein Schlichtungsverfahren, das nicht an die Rechtsanwaltsgebühren nach RVG gebunden ist, sondern der Kostenordnung der Schlichtungsstelle unterliegt. Dadurch ist eine Schlichtung bereits ab 149 € möglich und ist deutlich kostensparender als die Abrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Hier erfahren Sie mehr über das kostengünstige Schlichtungsverfahren.

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