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Arbeit und Beruf

Niedriglohnsektor

24.07.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Der Begriff Niedriglohnsektor stellt eine Art Oberbegriff für alle Arbeitnehmer dar, deren Arbeitsentgelt bei Vollzeitbeschäftigung knapp oberhalb oder sogar unter der Armutsgrenze liegt.

In Deutschland liegt diese Armutsgrenze in Höhe des Sozialhilfeniveaus. Aufgrund dieser Tatsache ist für einen Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor eine angemessene Existenzsicherung trotz voller Erwerbstätigkeit nicht immer gewährleistet. Das führt u.a. dazu, dass viele Beschäftigte ergänzend Arbeitslosengeld II in Anspruch nehmen müssen (sog. Aufstocker). Laut einer Entscheidung des  Bundesverfassungsgerichts gehört es im Rahmen der freiheitlich demokratischen Grundordnung zu den Aufgaben des Staates, Löhne unterhalb des Existenzminimums, das heißt die verfassungsrechtlich unzulässige Ausbeutung von Arbeitnehmern, zu unterbinden. Zu einer Ausweitung des Niedriglohnsektors führt in den letzten Jahren in Deutschland die erhebliche Steigerung von Leiharbeit und geringfügiger Beschäftigung. Eine gewisse Entlastung in diesem Bereich wird die gesetzliche Regelung zur Einführung eines Mindestlohnes von 8,50 Euro voraussichtlich bringen. 

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