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Mutterschutzzeit

Stand: 19.05.2014

In den letzten sechs Wochen vor der Entbindung ist nach § 3 Abs. 2 MuSchG eine Beschäftigung unzulässig, es sei denn, dass sich die Frau ausdrücklich zur Arbeitsleistung bereit erklärt.

Diese Entscheidung kann jederzeit widerrufen werden. Zur Berechnung der Frist hat die Arbeitnehmerin das Zeugnis eines Arztes oder einer Hebamme vorzulegen. Kommt das Kind nach dem errechneten Termin auf die Welt, verlängert sich die Frist automatisch. Nach der Entbindung beträgt die Schutzfrist gemäß § 6 Abs. 1 MuSchG grundsätzlich acht Wochen. Bei Früh- bzw. Mehrlingsgeburten verlängert sich die Mutterschutzfrist auf zwölf Wochen (§ 6 Abs. 1 MuSchG). Einen besonderen Schutz enthält § 9 MuSchG. Durch den besonderen Kündigungsschutz soll die Frau während der Schwangerschaft vor dem Verlust des Arbeitsplatzes geschützt werden. Allerdings besteht ein sogenannter Erlaubnisvorbehalt. Nach § 9 Abs. 3 MuSchG kann die zuständige oberste Landesbehörde oder die von ihr bestimmte Stelle in besonderen Fällen ausnahmsweise auf Antrag des Arbeitgebers die Kündigung für zulässig erklären.

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   | Stand: 04.11.2017
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