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Mutterschutzlohn

Stand: 30.10.2013

Gemäß § 11 Abs.1 S.1 MuSchG (Mutterschutzgesetz) hat eine schwangere Frau einen Anspruch auf den bisherigen Durchschnittsverdienst, wenn sie aufgrund der Anordnung eines Beschäftigungsverbotes ganz oder zum Teil vor Beginn oder nach Ende der Mutterschutzfrist ihre Arbeitsleistung nicht erbringen kann oder wenn sie auf einen anderen zumutbaren Arbeitsplatz versetzt werden musste. Auch regelmäßige Sachbezüge sind in dieser Zeit weiter zu gewähren. Die alleinige Ursache für die Entstehung des Anspruches auf Mutterschutzlohn muss dabei ein ärztlich angeordnetes Beschäftigungsverbot sein.

Diese Voraussetzung ist zum Beispiel dann nicht erfüllt, wenn die Schwangere krankgeschrieben ist. In diesem Fall gilt das Entgeltfortzahlungsgesetz. Mit Beginn der Mutterschutzfristen (= Zeitraum von 6 Wochen vor und mindestens 8 Wochen nach der Geburt; §§ 3 und 5 MuSchG) endet die Zahlungspflicht des Arbeitgebers, da dann für gesetzlich versicherte Arbeitnehmerinnen die Krankenkasse ein sogenanntes Mutterschaftsgeld zahlt (§ 13 MuSchG). Gründe für den Ausspruch eines Beschäftigungsverbotes liegen vor allem dann vor, wenn Leben oder Gesundheit der Schwangeren oder des ungeborenen Kindes durch die Ausübung der beruflichen Tätigkeit gefährdet sind; weitere Beschäftigungsverbote finden sich in § 4 MuSchG.

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   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

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