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Arbeit und Beruf

Mehrfacherkrankung - Infos und Rechtsberatung

25.03.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Eine Mehrfacherkrankung liegt vor, wenn man gleichzeitig verschiedene Krankheiten hat. Im Arbeitsrecht kann die Mehrfacherkrankung bei der Entgeltfortzahlung eine Rolle spielen.

Nach § 3 des Entgeltfortzahlungsgesetzes (EFZG) ist der Arbeitgeber zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für den Zeitraum von sechs Wochen verpflichtet. Für die gleichzeitig vorliegende Krankheit besteht ein unabhängiger Lohnfortzahlungsanspruch.

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Der Arbeitnehmer hat die anspruchsbegründenden Tatsachen eines Entgeltfortzahlungsanspruchs darzulegen und gegebenenfalls zu beweisen. Da bei der weiteren Krankschreibung der Anschein einer Fortsetzungserkrankung aufgrund derselben Krankheit besteht, hat der Arbeitnehmer darzulegen und gegebenenfalls auch zu beweisen, dass eben keine Fortsetzungserkrankung vorliegt. In diesem Fall bleibt dem Arbeitnehmer oft nichts anderes übrig, als den Arzt von seiner Schweigepflicht zu entbinden. Eine objektive Beweislast für das Vorliegen einer Fortsetzungserkrankung hat der Arbeitgeber nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zu tragen.

Wenn Sie Hilfe beim Beweis einer Fortsetzungskrankheit benötigen, so stehen Ihnen unsere erfahrenen Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

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