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Leistungsprämie - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 13.07.2015
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Leistungsprämien können tarifvertraglich oder einzelvertraglich vereinbart sein.

Sie sind immer zusätzlich zu einem Grundgehalt zu leisten, egal, ob die Berechnung des Gehaltes nach Zeit oder nach Leistungseinheiten berechnet wird. Mit der Prämie wird neben dem Arbeitsentgelt zusätzlich ein Erfolg oder Ereignis vergütet. Leistungsbezogene Entgelte können für die Arbeitsmenge als Mengenprämie, in qualitativer Hinsicht bezogen auf das Produkt als Güteprämie sowie als Terminprämie für die Einhaltung von zeitlichen Zielvorgaben ausgestaltet sein. Die zusätzliche Vergütung über Leistungsprämien bietet dabei die Möglichkeit einer variablen Anpassung an die betrieblichen Bedürfnisse. Davon zu unterscheiden ist der Akkordlohn, bei dem der Leistungslohn unabhängig von der tatsächlich benötigten Zeit nach dem erzielten Arbeitserfolg bemessen wird. Bezugsgröße für den Arbeitserfolg ist beim Akkordlohn die geleistete Arbeitsmenge. Dabei gibt es je nach Art der Arbeitsleistung verschiedene Bezugsgrößen, so dass es neben dem Stückakkord und dem Zeitakkord auch den Gewichtsakkord oder auch Flächenakkord gibt. Es wird auch zwischen Einzelakkord und Gruppenakkord unterschieden.
Zu beachten ist, dass die Akkordarbeit für schwangere Arbeitnehmerinnen nach § 4 Abs. 3 Mutterschutzgesetz (MuSchG) und für Jugendliche nach § 23 Abs. 1 Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) verboten ist. Kommen Sie nur mit der Leistungsprämie auf ein angemessenes Gehalt, sollten Sie die Wirksamkeit des Vertrages überprüfen lassen. In steuerlicher Hinsicht gibt es grundsätzlich keine Besonderheiten, d.h. auch bei leistungsabhängigen Vergütungen handelt es sich um Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, die dem Lohnsteuerabzug unterliegen.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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