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Kündigungsfristen Arbeitsrecht

Stand: 02.09.2015

Die Kündigungsfristen im Arbeitsrecht richten sich entweder nach gesetzlichen, vertraglichen oder tarifrechtlichen Bestimmungen.

Das Arbeitsverhältnis kann gemäß § 622 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden. Im Falle einer Kündigung durch den Arbeitgeber verlängert sich die Kündigungsfrist mit zunehmender Betriebszugehörigkeit gemäß § 622 Abs. 2 BGB. Demgegenüber ändert sich die Kündigungsfrist für arbeitnehmerseitige Kündigungen grundsätzlich nicht, jedoch kann arbeitsvertraglich vereinbart werden, dass die Verlängerung gemäß § 622 Abs. 2 BGB auch für Kündigungen durch den Arbeitnehmer gilt. Tarifvertragliche Vereinbarungen können zu einer Verlängerung oder einer Verkürzung der Kündigungsfristen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer führen. Kürzere Kündigungsfristen als vier Wochen und verkürzte Fristen bei länger dauernden Arbeitsverhältnissen, sowie längere Kündigungsfristen können unter bestimmten Voraussetzungen individuell vereinbart werden. Für die Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitnehmer darf hierbei keine längere Frist vereinbart werden als für die Kündigung durch den Arbeitgeber. Ansonsten können auch bestimmte Kündigungstermine vertraglich vereinbart werden.

Für Fragen zum Thema Kündigungsfrist im Arbeitsrecht stehen Ihnen die Rechtsanwälte/-innen der Deutschen Anwaltshotline für Arbeitsrecht telefonisch zur Verfügung. Halten Sie bitte mögliche Unterlagen für Rückfragen bereit.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Besteht ein schriftlicher Arbeitsvertrag ?
  • Enthält der Arbeitsvertrag eine Kündigungsregelung ?
  • Unterliegt das Arbeitsverhältnis einem Tarifvertrag ?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Sie sind Arbeitnehmer.
  • Sie wollen zu Zeitpunkt X das Arbeitsverhältnis kündigen
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Sie können zum gewünschten Termin ordentlich das Arbeitsverhältnis kündigen.
  • Die ordentliche Kündigungsfrist beträgt x Wochen/Monate
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Sie können das Arbeitsverhältnis zum gewünschten Zeitpunkt beenden.

Maßgebliche Urteile

Gestaffelte Kündigungsfristen sind zulässig. BAG Az. 6 AZR 636/13, vorinstanz Hessisches LAG, Urteil vom 13.05.2013, Az. 7 SA 511/12


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   | Stand: 08.11.2017
Ich werde Sie auf alle Fälle weiterempfehlen. Meine Fragen zum Mietrecht bzw. Maklervertrag wurden von einer freundlichen Anwältin sehr hilfreich beantwortet.Vielen Dank dafür.

   | Stand: 04.11.2017
Ich hatte eine Rechtsfrage zur Fristberechnung bei der ordentlichen Kündigung von Verbraucherdarlehensverträgen nach zehn Jahren. Herr Rechtsanwalt Lehnert ist kompetent auf meine Fragen eingangen und hat diese beantwortet.

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Die telefonische Beratung hat mir sehr weiter geholfen! Schnell, unkompliziert und absolut kompetent!

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