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Arbeit und Beruf

Über die Notwendigkeit der Kündigungsbestätigung

21.02.2017 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die sogenannte Kündigungsbestätigung ist ein Nachweis des Zugangs, insbesondere des Zeitpunkts des Zugangs. Dies wiederum kann im Hinblick auf das Ende des Vertragsverhältnisses von Bedeutung sein. Dabei bedeutet Zugang, dass die Willenserklärung so in den Herrschaftsbereich des jeweiligen Adressaten gelangt ist, dass nach der Verkehrsanschauung mit dessen Kenntnisnahme von der Erklärung zu rechnen war. Diese Kenntnisnahme kann der Vertragspartner dann in einer Kündigungsbestätigung dem Kündigenden mitteilen und so eine nach beiden Seiten hin abgesicherte Situation schaffen. Ohne Kündigungsbestätigung muss der Zugang der Kündigung beim Empfänger notwendigenfalls nachgewiesen werden.
Die Kündigungsbestätigung ist demnach die Bestätigung einer Person, an den die Kündigung gerichtet ist, dass diesem die Kündigung zugegangen ist. Sie ist jedoch keineswegs zur Wirksamkeit der Kündigung erforderlich. Die Kündigungserklärung ist eine einseitige und empfangsbedürftige Willenserklärung, die nicht von der Mitwirkungshandlung des Empfängers abhängig ist. Die Kündigung wird wirksam, wenn sie fristgerecht und ggf. unter den gesetzlichen Voraussetzungen erklärt wurde und zwar unabhängig vom Willen des Kündigungsempfängers.

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