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Arbeit und Beruf

Kündigung bei Insolvenz des Arbeitgebers

06.04.2017 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Auch in der Insolvenz gilt die Unterscheidung zwischen ordentlicher und außerordentlicher Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Der Regelfall wird in der Insolvenz die betriebsbedingte Kündigung sein, wenn der Insolvenzverwalter den Personalbestand des insolvent gewordenen Unternehmens abbauen muss. Nach dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens bleibt zunächst der Schuldner Arbeitgeber und damit kündigungsbefugt. Bestellt das Gericht einen so genannten schwachen vorläufigen Verwalter, so wird dieser nicht Arbeitgeber. Allerdings kann er im Einzelfall die Kündigung des Schuldners von seinem Zustimmungsvorbehalt abhängig machen. Sofern ein starker vorläufiger Verwalter bestellt wird, verliert der Schuldner vollständig die Arbeitgeberfunktion. Nur der Verwalter kann kündigen. Nach der Eröffnung des Insolvenzverwalters geht die Kündigungsbefugnis auf den Insolvenzverwalter über.

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