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Arbeit und Beruf

Krankmeldung - Infos und Rechtsberatung

14.12.2017 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen.

Zur Krankmeldung (Anzeige der Arbeitsunfähigkeit) gehört auch die Angabe, wie lange die Arbeitsunfähigkeit voraussichtlich andauern wird. Dauert die Arbeitsunfähigkeit über die angegebene voraussichtliche Dauer an, so muss der Arbeitgeber erneut informiert werden. Die Krankmeldung soll es dem Arbeitgeber ermöglichen, sich darauf einzustellen, dass der Arbeitnehmer nicht zur Verfügung steht, und erforderliche organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, etwa für eine Vertretung zu sorgen. Der Arbeitnehmer muss den Arbeitgeber, sobald er um sein krankheitsbedingtes Fehlen im Betrieb weiß, ohne schuldhaftes Zögern hiervon unterrichten. Er darf nicht erst auf ein ärztliches Attest warten, sondern muss sein Fehlen am Arbeitsplatz dem Arbeitgeber schnellstmöglich mitteilen. Verstößt der Arbeitnehmer gegen diese ihn treffende Obliegenheit, kommt vor allem eine Kündigung in Betracht, vor allem soweit der Arbeitnehmer bereits vorher wegen verspäteter Krankmeldung abgemahnt worden ist.

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