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Jugendarbeitsschutzgesetz

Stand: 18.08.2015

Das Jugendarbeitsschutzgesetz (1976) dient dem Schutz von Kindern und Jugendlichen im Arbeitsleben. Als Kind gilt, wer noch nicht 15 Jahre alt ist, Jugendlicher ist, wer 15, aber noch keine 18 Jahre alt ist. Gemäß § 5 JArbSchG (Jugendarbeitsschutzgesetz) ist die Beschäftigung von Kindern, bis auf wenige Ausnahmen abgesehen, grundsätzlich verboten.

Einzelne Ausnahmen (bspw. im Rahmen von Theatervorstellungen, oder Musikaufführungen) sind möglich. Das Jugendarbeitsschutzgesetz begrenzt die Dauer der Arbeitszeit von Jugendlichen auf höchstens 8 Stunden pro Tag und 40 Stunden pro Woche (§ 8 JArbSchG). Nacht- und Sonntagsarbeit sind grundsätzlich ausgeschlossen. Weiter enthält das Jugendarbeitsschutzgesetz einen Katalog mit gefährlichen oder schweren Arbeiten, die für Jugendliche verboten sind.

Bei weitergehenden Fragen zum Jugendarbeitsschutzgesetz können Sie sich jederzeit gerne an einen im Arbeitsrecht tätigen Kooperationsanwalt der Deutschen Anwaltshotline wenden.


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