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Jahresvertrag

Stand: 08.06.2016

Von einem Jahresvertrag spricht man, wenn der Vertrag von vornherein auf ein Jahr befristet abgeschlossen wird. Ein derartiger Vertrag (z.B. Arbeitsvertrag) endet dann automatisch nach Ablauf eines Jahres, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

Eine ordentliche (= fristgerechte) Kündigung vor Fristablauf ist nur möglich, wenn diese Möglichkeit ausdrücklich vereinbart wird, z.B. die Geltung der gesetzlichen Kündigungsfristen für Arbeitsverträge. Anderenfalls kann das Vertragsverhältnis nur durch außerordentliche Kündigung beendet werden, also bei Vorliegen eines wichtigen Grundes und in der Regel nur bei schwerer Pflichtverletzung des einen oder anderen Vertragspartners. Die Möglichkeit der außerordentlichen Kündigung kann vertraglich nicht ausgeschlossen werden. Das Recht der befristeten Arbeitsverträge ist im Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) geregelt. Praktische Bedeutung haben Jahresverträge aber auch im Miet- und Pachtrecht und bei sonstigen Dauerschuldverhältnissen, z.B. dem Fitnessvertrag.

Für Fragen stehen Ihnen unsere kompetenten Anwältinnen und Anwälte aus dem jeweiligen Fachbereich gerne telefonisch zur Verfügung.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Ist Ihr Arbeitsverhältnis befristet?
  • Auf welche Dauer?
  • Haben Sie bei diesem Arbeitgeber schon zu einem früheren Zeitpunkt gearbeitet?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt prüft, ob der Arbeitsvertrag formgerecht abgeschlossen wurde.
  • Der Telefonanwalt prüft,ob ein zulässiger Sachgrund für die Befristung besteht.
  • Er klärt, ob die Befristung wirksam ist.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Der im Arbeitsvertrag angegebene Sachgrund ist nicht zulässig.
  • Der Arbeitsvertrag ist nicht wirksam befristet abgeschlossen worden.
  • Es liegt ein Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit vor.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können von Ihrem Arbeitgeber verlangen, dass das Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit fortgesetzt wird.
  • Im Weigerungsfalle sollten Sie rechtzeitig Klage einreichen.
  • Sie können das Arbeitsverhältnis ordnungsgemäß kündigen.




Maßgebliche Urteile

BAG, Urteil v. 6.4.2011, 7 AZR 716/09:

Das Teilzeit- und Befristungsgesetz unterscheidet zwischen der Befristung mit und ohne Sachgrund. Die Befristung eines sachgrundlosen erneuten Arbeitsverhältnisses bei einem Arbeitgeber ist nur dann wirksam, wenn das letzte Arbeitsverhältnis mit diesem Arbeitgeber mindestens drei Jahre zurückliegt. Anderenfalls entsteht ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.


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   | Stand: 08.11.2017
Ich werde Sie auf alle Fälle weiterempfehlen. Meine Fragen zum Mietrecht bzw. Maklervertrag wurden von einer freundlichen Anwältin sehr hilfreich beantwortet.Vielen Dank dafür.

   | Stand: 04.11.2017
Ich hatte eine Rechtsfrage zur Fristberechnung bei der ordentlichen Kündigung von Verbraucherdarlehensverträgen nach zehn Jahren. Herr Rechtsanwalt Lehnert ist kompetent auf meine Fragen eingangen und hat diese beantwortet.

   | Stand: 01.11.2017
Die telefonische Beratung hat mir sehr weiter geholfen! Schnell, unkompliziert und absolut kompetent!

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